Montag, 13. Juli 2009

Äußerst angespannt.....

......ist die Lage zwischen den einzelnen Taxiunternehmern, welche im Großraum Fügen um Kundschaft werben. Wie der "szeneblog"-Redaktion kürzlich zugetragen wurde kam es auf dem Parkplatz einer Fügener Discothek unlängst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Taxilenkern, welche mit unterschiedlicher Preispolitik um Kunden warben. Die beiden vermeintlichen Kunden befragten drei Taxiunternehmen nach dem Preis für einen relativ kurzen Transport in einen Fügener Ortsteil. Nachdem ihnen die ersten beiden Preisangebote deutlich zu teuer waren hatten sie beim dritten Taxifahrer Glück, denn dieser bot die Fahrt weit unter dem Preis seines Konkurrenten an. Als der Unterbotene dies mitbekam ließ, laut Ohrenzeugen folgenden Satz fallen: "Wenn nu amol do steasch, oft schlitz i da deine Roafn auf und die glei dazua, wenn`s sein muaß!" Die Aggressivität des besagten Lenkers lässt erkennen welch angespannte Situation bzw. welcher beinharte Konkurrenzkampf unter den zahlreichen Taxiunternehmern herrscht. Beschwerden aus der Bevölkerung bezüglich der ausufernden und unterschiedlichen Preisgestaltung sind keine Seltenheit mehr - Nötigungen (dies ist nebenbei gesagt auch strafrechtlich relevant) gegenüber der Konkurrenz stellen jedoch eine neue Dimension der Geschäftstüchtigkeit dar. An dieser Stelle seien einige Fragen an die Allgemeinheit/Leserschaft erlaubt: Wie sieht es aus mit der Preisgestaltung bei den Taxiunternehmen? Stimmt es, dass manche Taxiunternehmen Preise je nach Geschäftsgang machen? Wie sieht es mit Taxameter aus? Aufgrund der Nachtlokaldichte in Fügen ist es für die Taxiunternehmer natürlich lukrativ, denn an einem Samstagabend geht die zahlungswillige Kundschaft nicht so schnell aus. Die Frage nach den gesetzlichen Rahmenbedingungen für Taxilenker (welche es zweifelsohne gibt) bleibt, denn es gibt nicht nur bei uns Verwirrung über die Taxitarife siehe: http://steiermark.orf.at/stories/95543/............"Don`t rip me off Mr. Taxidriver"..........."babel".....

Donnerstag, 02. Juli 2009

Sicherlich ganz amüsant werden....

......könnnte das Fügener Dorffest, welches am morgigen Samstag stattfinden wird. Die Jungbauernschaft ist bereits unter Volldampf dabei das Dorf in eine Partyzone zu verwandeln und zeigt Einsatz wenn es darum geht, etwas auf die Beine zu stellen. Mit freundlicher Unterstützung der Anrainer sowie der Gemeinde und dem nötigen Beistand von oben (Petrus)steht einem unterhaltsamen Fest nichts mehr im Wege. Für die Hauptbühne konnten die JUZIs aus Strass engagiert werden und wenn der Tanzboden nicht nachgiebt werden die Dancing Stars aus Nah und Fern wohl bis tief in die Nacht hinein ihr Können unter Beweis stellen. Das interessante an Dorffesten ist, dass man oftmals Menschen zu Gesicht bekommt, welche sich schon länger nicht mehr unters Volk gemischt haben und so entsteht meist ein äußerst unterhaltsamer Personenmix. Das Bier ist bereits eingekühlt und man hofft auf einen friedlichen und erfolgreichen Festverlauf. Gerüchten zufolge wird viel einheimische Prominenz zum Fest erwartet und man darf auf heftiges Brodeln der Gerüchteküche gespannt sein........"let the good times roll"...."babel".....

Montag, 29. Juni 2009

Eine rühmliche Ausnahme.....

.....ist die Gemeinde Strass im Zillertal wenn es um die kommunalpolitische Transparenz geht. Während Fügen und unzählige weitere Gemeinden in der Region (zB Hart [keine eigene Homepage], Schlitters, Fügenberg oder Ried um nur einige aufzuzählen) keinerlei Interesse daran zu haben scheinen ihren Gemeindebürger/Innen den Online-Zugang zu den oftmals nicht ganz uninteressanten Protokollen zu gewähren, stellt Strass unter Bürgermeister Klaus Knapp ein gallisches Dorf (siehe Asterix und Obelix) in Sachen Offenlegung von politischen Entscheidungen dar. Fügen und Fügenberg versuchen zwar beim interessierten Hompagebesucher den Eindruck zu erwecken man veröffentliche die Protokolle - wer jedoch auf den jeweiligen Link klickt wird bitter enttäuscht und kann sich das schmökern in den Niederschriften der manchmal durchaus bühnenreifen Wortmeldungen von Gemeinderät/innen abschminken.Ried oder auch Schlitters unternehmen erst gar nicht den Versuch sich in die Karten rund um die Verwendung von Steuergeld schauen zu lassen und setzen bei der Gestaltung der Hompage lieber auf Lederhosenromantik. Natürlich kann man einer Gemeinde nicht per Gesetz vorschreiben ihre Protokolle zu veröffentlichen aber eine gewisse Verantwortung gegenüber dem Wähler/Steuerzahler ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Landauf - landab ist es Usus, dass man jenen Menschen, die ihr Vertrauen in den Gemeinderat setzen auch detaillierte Einblick in dessen Tätigkeit gewährt. Gemeindezeitungen und Homepages sind zwar lieb und nett aber wenn`s ans Eingemachte geht sind die Protokolle immer noch die interessanteste Lektüre. ..........."something to hide guys?"...."babel"...

Donnerstag, 25. Juni 2009

Plötzlich ins Haus geflattert....

.....ist kürzlich zahlreichen Fügener/innen (und vermutlich nicht nur diesen) eine Einladung zur sogenannten "Almrauschparty" in Kitzbühel. Ein freundlicher Herr mit Namen Christian Abermann und seine Firma "Star event" laden uns zu einem geselligen Beisammensein in der Gamsstadt zum geradezu lachhaften Preise von 120,- Euro (Herren) und 60,- Euro (Damen) ein. Wer träumt nicht davon einmal mit der Kitzbühler "High Society" abzufeiern, zu den vermeintlichen oberen 10.000 zu gehören und sich in tiefgehenden Gesprächen über das ach so tolle Outfit von Diana Langes Swarovski zu unterhalten? Aus dem Stand wäre es hier der szeneblog Redaktion ohne weiteres möglich unzählige Namen zu nennen aber aus Gründen der Diskretion wird dies der Phantasie des Lesers überlassen. Die Einladung zu besagter Feierlichkeit riecht zehn Kilomter gegen den Wind nach "Etepetete und Bussi-Bussi-Gesellschaft" und sollte wohl auch vor diesem Hintergrund betrachtet werden. Weiters drängt sich dem interessierten Betrachter/in der Einladung folgende Frage auf: WOHER ZUM GEIER HABEN DIE MEINE WOHNADRESSE??? Naheliegend wäre natürlich der Verdacht, dass es sich um die (nebenbei gesagt per Gesetz verbotene) Weitergabe von Daten durch Gastronomie an Event-Management handelt, da man ja auch sonst ganz gut miteinander auskommt. Wer sich trotz diese mehr oder weniger persönliche und sicherlich auch nicht ganz billge Form der Einladung dazu verleitet sieht nach Kitz zu fahren dem sei folgende Definition des Begriffs Schickeria ans Herz gelegt: "Die Schickeria (von Italienisch sciccheria = Schick, Eleganz und jidd./jüd.-dt. „schickern“ = „trinken, sich betrinken“) ist eine spöttische Bezeichnung für das Szenepublikum, dessen Party-Eskapaden durch den Boulevardjournalismus der breiten Öffentlichkeit zugetragen werden".........."High Society? says who?"........"babel".....

Montag, 08. Juni 2009

Mehr als erschreckend...

.....ist das Wahlergebnis der EU-Wahlen in der Gemeinde Fügen. Während die SPÖ komplett "oglacht" hat und auch die Grünen erkennen mussten, dass sie in Fügen am Rande der Bedeutungslosigkeit herumtümpeln, konnte die Volkspartei einen knappen Wahlsieg für sich verbuchen. Auf Platz zwei rangiert mit knappem Abstand der vermeintliche EU-Kritiker und selbsternannte Kontrolleur der Brüsseler Bürokraten Hans Peter Martin. Der gebürtige Vorarlberger, welcher im Jahr 1999 noch unter den roten Fahnen der SPÖ ins EU-Parlament einzog bekam im Wahlkampf massivste Unterstützung von der Kronenzeitung unter Hans Dichand. HPM hatte wöchentlich ein große Kolumne in Österreichs auflagenstärkstem Blatt und erhielt so von Dichand und Co die Möglichkeit sich dem Wählervolk zu präsentierten. Anders als mit der Schützenhilfe Kronenzeitung ist auch der Erfolg von HPM in der Gemeinde Fügen (29,18 Prozent der Stimmen) nicht zu erklären, denn nur der stete Tropfen höhlt den Stein und offenbar ist der Boulevardjournalismus immer noch eine der besten Methoden um Menschen zu mobilisieren bzw. ihnen eine Meinung einzutrichtern. Auch die FPÖ, deren Wahlkampf eine heillose Themenverfehlung war, konnte in Fügen kräftig zulegen und ein Plus von nicht weniger als 10,48 Prozent verbuchen. Hasstiraden gegen Ausländer und, wenn auch mittlerweile ziemlich holprige, Reime kommen beim klassischen FPÖ-Wähler gut an und an verkappten Blauen hat es in Fügen ja noch nie einen Mangel gegeben. Die linksgesinnten Parteien sowie auch das BZÖ mussten bei der EU-Wahl erkennen, dass Fügen für sie ein unangenehmes Pflaster ist und sich diese Situation in Zukunft wohl kaum ändern wird. Die Wahlbeteiligung lag in Fügen bei mageren 23,47 Prozent was vom Desinteresse der Fügener/innen (und im übrigen nicht nur dieser) an den EU-Wahlen bzw. an der europäischen Union zeugt................"United States of Europe - how long to go??"..........."babel".....

Freitag, 29. Mai 2009

Mehr als einseitig....

......ist das Angebot des Tourismusverbandes bzw. der Gemeinden in der Region im Zusammenhang mit der Organisation von Konzertveranstaltungen. Während Touristiker anderer Regionen Geld in die Hand nehmen um Gästen wie auch Einheimischen etwas mehr als nur die üblichen "Holdaridio-Playback-Peinlichkeiten" zu bieten, denkt man in der ersten Ferienregion offenbar nicht einmal im Ansatz über Alternativen nach. Vor allem die junge Bevölkerung, welche nicht zwangsweise aus Haderlumpen-Fans besteht, wird konzerttechnisch ignoriert, denn warum sollte man in den Sommermonaten ein Konzert veranstalten, auf das sich eventuell auch mal ein paar Einheimische verirren? Die Feste und Veranstaltungen in der Region haben durchaus ihre Berechtigung - laufen aber größtenteils nach "Schema F" ab und können somit auf keinen Fall als Highlight bezeichnet werden. Zumindest eine ordentliche Konzertveranstaltung (es müssen ja nicht die Rolling Stones sein) im Sommer wäre, abgesehen von einem kaum zu bezahlenden Werbeeffekt, ein deutliches und auch notwendiges Signal in Richtung der einheimischen Bevölkerung. An Austragungsorten für Konzerte dürfte es Fügen und den Umlandgemeinden sowie dem TVB nicht fehlen und mit fachkompetenter Hilfe dürfte es auch nicht schwer fallen einen "Showact" in die Region zu bringen. Im Tiroler Oberland (hier vor allem in Imst und Ischgl) sind bis dato echte Weltstars wie Elton John, Bon Jovi oder die Rolling Stones aufgetreten - man muss ja nicht gleich übertreiben und sich in den finanziellen Ruin stürzen aber es gibt Künstler die ebenfalls eine riesige Fangemeinde haben und nicht "Zellberg-Buam" oder "Ursprung-Buam" heißen........."music is more than that...."....."babel"

Montag, 25. Mai 2009

Zu seltsamen Methoden.....

......musste kürzlich ein bekannter Fügener Gastwirt greifen um betrunkene Kundschaften von seiner Gasstube fernzuhalten. Zu diesem Zweck verfasste der wortgewaltige Wirt ein Rundschreiben an alle Taxiunternehmen, welches sinngemäß folgenden Inhalt hatte: "Geschätze Taxiunternehmer. Ich finde es toll, dass unser Frühstücksbuffet bei den Nachtschwärmern dermaßen beliebt ist. Die Besucher in alkoholisiertem Zustand neigen jedoch dazu sich nicht entsprechend den gesellschaftlichen Regeln zu verhalten und stellen zusehends einene Störfaktor für unserer sonstigen Gäste dar. Ich möchte sie hiermit auffordern keine Schnapsdrosseln mehr zum Frühstücken zu uns zu bringen, denn das Bild welche diese in unserem Haus hinterlassen bzw. die verbalen Auswüchse sind mehr als blamabel. Gäste haben sich bereits mit Recht beschwert und es kann nicht sein, dass die Qualität unseres Gastbetriebes jedes Wochenende durch betrunkene und hungrige, wilde Horden leidet. Ich ersuche Sie dringend den Transport von "Tuttnzuign" bzw. "Vollgnahtn" zum Zwecke des Frühstücks zu unserem Gastbetrieb zu unterlassen. herzlichst Ihr ?????"

Mit oben genanntem Schreiben fordert der Gastwirt also die Taxifahrer keine Betrunkenen mehr am Sonntagmorgen abzuliefern, da die Situation nicht mehr tragbar ist und auch die Kellnerschaft darunter leidet. Wer bereits einmal so eine "Session" miterlebt hat und noch halbwegs bei Verstand war, der kann sehr gut nachvollziehen dass es für Familien mit Kindern bzw. Pensionisten alles andere als angenehm ist, wenn am Nebentisch eine Band von stark alkoholisierten sitzt, die gerade versucht die Öffnung zu finden in welche das Essen gehört. Sollten sich die Taxifahrer an die Aufforderung halten, wird vielleicht schon bald eine anderer Gasthof neue Gäste begrüßen dürfen............"Breakfast please - but do not puke"..........."babel"