Montag, 18. Jänner 2010

Den Versuch einer Analyse.....

..... mit einem Körnchen Wahrheit zum Thema Lokal-/Regionalpolitik unternimmt die "szeneblog"-Redaktion mit folgendem Text:
Noch ist es verhältnismäßig ruhig im beschaulichen Ort Fügen aber unter der Oberfläche brodelt es gewaltig. Die Gemeindebürger/Innen wissen was ihnen in den kommenden knapp zwei Monaten bevorsteht, denn die Mutter aller Wahlschlachten (Gemeinderatswahl) wird auch hier in Fügen geschlagen und die propagandistischen Waffen mit denen gekämpft wird sind meist nur wenig zielsicher. Eine unaufhaltbare und teils unerwünschte Informationsflut wird über den/die Wähler/in hereinbrechen, denn schließlich hat sich ja in der letzen Gemeinderatsperiode einiges getan und man will seine politische Arbeit im besten Licht darstellen. Nicht ganz fernab von persönlichen Eitelkeiten und Interessen, mit einer leichten Brise Idealismus und dem Hang zur Selbstdarstellung wird man versuchen das Wahlvolk davon zu überzeugen, wer dazu legitimiert werden soll die Interessen seiner Wähler/innen im Gemeindeparlament zu vertreten. Spätestens am 19. Februar steht fest wer sich aller für die finanziell wenig reizvolle Aufgabe zur Verfügung stellt, denn bis dahin müssen die Listen komplett sein damit sich der/die Wähler/in eine Meinung über die "politische Elite" bilden kann. Mit welcher Motivation sich Neo-Mandatar/innen auf das schlüpfrige Parkett der Lokalpoltik bzw. des Wahlkampfes wagen bedarf der Durchleuchtung und genauen Beobachtung durch den Wähler, denn nicht jeder ist ein Freund der pragmatischen Politik und von hehren Motiven getrieben. Mit dem Näherrücken des Wahltermins wird der Ton unter den wahlwerbenden Gruppen rauer und es werden Versuche gestartet den politischen Konkurrenten in Verlegenheit zu bringen - sei es durch öffentliche Anprangerung oder auch über die Hintertür (Schlechtreden). Sachpolitik rückt schnell in den Hintergrund, wenn erst einmal der Schmutzkübel ausgepackt ist und unbequeme bzw. pikante Themen in der Öffentlichkeit behandelt werden. Bisher ist man in den Fügener Gemeinderatswahlkämpfen jedoch nie so weit gesunken, dass man sich danach nicht mehr in die Augen blicken konnte und das wird wohl hoffentlich auch dieses mal so bleiben. Einige, ortsbekannte "Hetzer" im Hintergrund versuchen bereits seit einigen Wochen den Samen der Zwietracht zu säen, doch wer sich die Mühe macht ein zweites mal hinzuschauen erkennt relativ schnell, wohin der SCHUH geht oder wie der CRYSTAL glänzt. Der/die Wähler/in ist sehr viel klüger als so mancher Lokalpolitiker denkt und wer glaubt das Monopol auf den billigen Stimmenfang zu haben wird sehr schnell von der Realität eingeholt werden................"VOTE....don`t stay at home!!!!!".............."babel"

Mittwoch, 13. Jänner 2010

Hoffentlich geöffnet.....

......bleibt die legendäre Fügener Bäckerei Oberhammer. Wie die "szeneblog"-Redaktion erfahren hat, soll mit dem Pensionsantritt des Senior-Chefs der Betrieb geschlossen und das Gebäude verkauft werden. Diverse, unbestätigte Gerüchte warum der allseits beliebte Bäckereibetrieb nicht weitergeführt werden kann machen im Dorf die Runde doch es ist bis jetzt unklar was genau der Grund dafür ist, dass die Familie nicht mehr weitermacht. Die Oberhammer Bäckerei ist seit vielen, vielen Jahren eine regelrechte Institution in Fügen und ein unverzichtbarer Teil des dörflichen Zusammenlebens. Sei es nun das vormittägliche Brot holen der Gemeindebürger während der Woche und am Wochenende (Dorftratsch inklusive), die Belieferung diverser Gastronomiebetriebe und Privathäuser mit frischem Brot, die Versorgung der Volksschüler mit Jause oder auch das oftmals heiß ersehnte "Extrawuchtsemmal" nach einer durchzechten Nacht - der Oberhammer "Beck" gehört einfach zum Dorf so wie die Kirche oder die Bubenburg. Die Kultbäckerei ist ein Stück Fügen und wenn tatsächlich zugesperrt werden sollte wird dies ein trauriger Tag für die Gemeinde und ihre Bürger/innen. Aus diesem Grund startet die "szeneblog"-Redaktion nun die Initiative "RETTET DEN OBERHAMMER"!!!!!! Vielleicht besteht die Möglichkeit die Schließung abzuwenden, wenn die Umstände offengelegt werden und man weiß woran es scheitert. Oberhammer ist mehr als nur eine Bäckerei und sie darf einfach nicht zusperren.........."Wir alle sind Oberhammer - Fügen ist Oberhammer - god save the Oberhammer!"..........."babel".......

Montag, 11. Jänner 2010

Bereits in den Startlöchern.....

.......sind zahlreiche Kommunalpolitiker (oder die es noch werden wollen) in der Gemeinde Fügen. Nachdem das Wahlvolk am 14. März 2010 zum Urnengang aufgerufen ist wird es nicht mehr lange dauern bis die Listen der politischen Kontrahenten fix sind. Der Kampf ums Personal hat bereits begonnen, denn schließlich will man ja für die Wahl gut aufgestellt sein um ein möglichst breites Spektrum an Wählern anzusprechen. Wie auch bei der letzen Gemeinderatswahl dürfte es in Fügen wieder spannend werden, nicht nur weil einige Gemeinderäte aus dem Gremium ausscheiden, sondern auch weil wieder zahlreiche Listen zur Wahl stehen werden. Ob es, wie bei der letzten Wahl, acht Listen werden steht bis dato nicht fest aber unbestätigten Meldungen zufolge gibt es einen Gegenkandidaten für Bgm. Höllwarth. Auch die Liste rund um die Gemeinderäte Maria Mayer, Othmar Schober und Stefan Mühlegger, welche bei der letzen Wahl Platz zwei belegte wird, ebenso wie die Liste rund um Didi Daum, wieder zur Wahl antreten. Innerhalb der Bauernschaft kracht es gewaltig im Gebälk aber "Honsa Loisl" ist nicht bekannt dafür das Handtuch zu werfen und auch die SPÖ wird sich wohl wieder der Wahl in Fügen stellen. Ob Grün oder auch Blau eine Liste aus dem Hut zaubern ist bis dato nicht bekannt. Welche Themen im Wahlkampf eine Rolle spielen werden liegt auf der Hand denn Spieljochbahn und Therme aber auch die Agrargemeinschaften liefern genügend Munition für den Kampf um die Wählerstimmen. Mit der Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre wird es spannend zu beobachten sein wer es schafft die junge Bevölkerung für sich zu begeistern und hierbei wird vor allem das Medium Internet eine wesentliche Rolle spielen. Die Grabenkämpfe rund ums Personal haben erst begonnen und mit dem Näherrücken des Wahltermins werden auch die Bandagen härter werden aber so ist es nun mal wenn`s um die Politik geht.........."Gemeinderatswahlen sind nicht Waldorf!"............"babel"

PS: Kleiner Seitenhieb auf die Waldorfschule: "HAUPTSCHULE:Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 50,- Euro. Die Erzeugerkosten betragen 40,- Euro. AUFGABE: Berechne den Gewinn! WALDORFSCHULE: Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 50,- Euro. Die Erzeugerkosten betragen 40,- Euro und der Gewinn 10,- Euro. AUFGABE: Zeichne einen Sack Kartoffeln und singe ein Lied dazu."

Sonntag, 3. Jänner 2010

Wieder aktiv.....

......wird nach dem Jahreswechsel die "szeneblog"-Redaktion. Es gibt bereits einige Neuigkeiten in der Region, welche natürlich auf satirisch/humoristische Art und Weise von der Redaktion für EUCH aufbereitet werden sollen. In der Zwischenzeit wünscht der "szeneblog" ein glückseeliges neues Jahr und viel Gesundheit und Erfolg für das Jahr 2010. Es wird spannend - besonders im Hinblick auf die Gemeinderatswahlen am 14. März, welche auch in unserer Region für Spannung sorgen dürften. Vor allem in der Gemeinde Fügenberg geht es derzeit, wieder einmal im Zusammenhang mit der Agrargemeinschaftsdiskussion, so richtig rund und der scheidende Bürgermeister nimmt sich kein Blatt mehr vor den Mund. Auch in Fügen wird`s spannend da zahlreiche Gemeinderäte aus dem Ortsparlament ausscheiden werden und die Suche nach Kandidate für die politischen Listen bereits auf Hochtouren läuft. Abseits der Politik wird es natürlich auch im Jahr 2010 an amüsanten Stories nicht mangeln - die "szenblog"-Redaktion hat das verbale Gewehr bereits wieer im Anschlag und die Trefferquote war, wie die Zugriffszahlen beweisen, auch im letzten Jahr sehr hoch. Vielen Dank für`s lesen, kommentieren und vor allem für die Lacher im Jahr 2009........"happy new year"........."babel".....

PS: Neujahrsfeuerwerk in Fügen wird jedes Jahr besser (dieses Jahr leider ein wenig getrübt durch den Rauch) - Gratulation an den TVB und vor allem an den "FEUERGOTT the one and only ZOTL EGON"......;-))))

Montag, 21. Dezember 2009

Eine fröhliches und besinnliches.....

.....Weihnachtsfest wünscht die "szeneblog"-Redaktion. Vielen Dank für´s lesen und für so manchen wirklich witzigen und unterhaltsamen aber auch konstruktiven Beitrag. Weiters wünscht die Redaktion auch einen guten Rutsch ins neue Jahr und hofft auch 2010 auf lustige und kritische Diskussionen im "szeneblog". Danke für eure Teilnahme – ......."Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr 2010"......"babel"

PS: "Nicht vergessen!!!! Bei uns kommt immer noch das Christkind und nicht Santa Claus" ;-)))))

Sonntag, 6. Dezember 2009

Ein fragwürdiges Theater.....

......sind die Teufelumzüge rund um die Nikolauszeit. Nicht nur in der Fügener Nachbargemeinde Uderns sondern auch in zahlreichen anderen Gemeinden sorgen unzählige hässliche Gestalten bzw. "Teufelpass-Mitglieder" dafür, dass tausende Schaulustige angelockt werden um ein Spektakel zu verfolgen, welches zwar aus traditionellem Anlass geschieht, sich jedoch geistig bereits weit von selbigem entfernt hat. Obwohl hinter den Vorbereitungen für die Teufelumzüge zweifelsohne enorm viel Arbeit und Vorbereitung steckt, liefern sie jedoch auch die Grundlage für heftige Debatten in der Bevölkerung. Ein großer Teil der katholische Kirche und ihrer gläubige Gemeinde etwa, hat wenig Freude mit den Darbietungen der "Höllenbrut" und ihrer meist allzu dunklen Phantasie und Geisteshaltung. Nicht umsonst hat die Kirche darauf bestanden, dass der Umzug in Uderns vorbei ist, wenn die heilige Messe beginnt. Feuerspeiende Totenkopfgestalten, Kreuzsymbole und die Zweckentfremdung von selbst zusammengenagelten und schwarz angemalten Särgen haben mit Sicherheit nichts mehr mit dem ursprünglichen Gedanken an den Krampuslauf zu tun und können unter Garantie nicht dazu dienen eine langjährige Tradition weiterleben zu lassen. Auch die Wahl der Musik zu den "Teufelshows" lässt auf eine zunehmende Radikalisierung schließen und der Alkohol, welcher in Strömen fließt, nährt den Verdacht für den wahren Grund des sprunghaften Zuwachses der Teufelpässe in beinahe jedem Ort. Während im Tiroler Unterland sowie in Osttirol der Krampus bzw. Perchtenlauf wirklich traditionell verläuft und man die "alten Werte" hochhält, hat es sich in unserer Region in eine Richtung entwickelt, welche mehr als diskussionswürdig und ein partieller Nährboden für den Satanskult ist. Krampusläufe und ein respektvoller Umgang mit der Tradition in allen Ehren aber bei bestimmten "Showdarbietungen" von "Luzifers Lehrbuben" kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Gedankenwelt von so manchem "Teufelsanbeter" düstere Abgründe birgt......."don`t overdo it...just keep it down a bit"......."babel"

Montag, 9. November 2009

Mehr als befremdend.....

.......ist jenes Urteil, das der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte kürzlich in Italien aussprach. Laut diesem Urteil sind Christliche Kreuze in Klassenzimmern nicht mit der Europäischen Menschenrechtskonvention vereinbar und der Klägerin wurden 5.000,- Euro Schadenersatz zugesprochen. Sie ging bis zur höchsten Instanz um dafür zu kämpfen, dass Ihre Kinder nicht in Räumen mit religiösen Symbolen unterrichtet werden und bekam Recht. Für Das ansonsten so erzkatholisch geprägte Italien war dieses Urteil ein echter Schock und auch in Tirol/Zillertal/Fügen wird es nicht allzu lange dauern und irgendwer fühlt sich von den Kreuzen in unseren Klassenzimmern gestört und zieht vor Gericht um seine Kinder vor dem schrecklichen Anblick eines Kruzifix zu bewahren. Die heimische Bau- und Verwertungsbetriebe reiben sich bereits die Hände denn in absehbarer Zeit müssen alle Kirchen, Kapellen, Gipfelkreuze, Grabkreuze und sonstigen Symbole, die auch nur im Geringsten darauf aufmerksam machen, dass der katholische Glauben im Land vorherrschend ist, vernichtet werden. Was mit dem Verbot von Kreuzen in italienischen Schulen begonnen hat wird sich bis in unsere Heimat durchziehen und dafür sorgen, dass sich niemand mehr belästigt fühlt, wenn er etwas betrachten "muss" was ihm/ihr zuwieder ist. Dass religiöse Symbole sowie der Glauben in unserem Kulturkreis eine nicht unbedeutende Rolle spielen und seit hunderten von Jahren für den größten Teil der Bevölkerung zum täglichen Leben gehören ist dabei nicht von Bedeutung, denn schließlich muss man in Zeiten eines vereinten Europa politisch korrekt sein und da gibt es keinen Platz für bedeutungslose Lächerlichkeiten wie kulturelle Identität oder Religion. Freidenker, Agnostiker und Atheisten sind derart frei in ihrem Köpfen, dass es einem Katholiken wohl kaum möglich ist ihnen zu folgen und unter diesen Voraussetzungen ist wohl auch das EUGH-Urteil zu sehen. Bald schon wird an Kindergärten, Volks- und Hauptschulen das nicht-katholische Auge keine Beleidigung mehr ertragen müssen und Tirol/Zillertal/Fügen wird endlich dort ankommen wo Europa hin will – zu einer wertefreien Gesellschaft................."religion ist not a laughing mater"........"babel".....