Freitag, 11. Juli 2008

Vollkommen den Verstand verloren....

.....haben offensichtlich einige (höchstwahrscheinlich alkoholisierte) minderbemittelte Zeitgenossen, die kürzlich entlang der Hochfügenerstraße ihre unsägliche Dummheit unter Beweis stellten. Beginnend von der Grillenburg bis hinauf zum Hotel Crystal waren beinahe sämtlich Kanaldeckel aus der Verankerung gehoben und auf der Straße abgestellt worden. Ein Fügener, welcher die Straße in der Nacht entlang fuhr und nicht mehr rechtzeitig reagieren konnte, landete mit einem Vorderreifen im offenen Kanaldeckel woraufhin er sich zwar gottseidank nicht verletzte, sein Wagen jedoch einen erheblichen Schaden davontrug. Der Fügener erstattete Anzeige bei der Polizei, welche bereits die Ermittlungen aufgenommen hat und dabei ist die (vermutlich geistig zurückgebliebenen) Täter ausfindig zu machen. Woher die "Spaßvögel" gekommen und welcher Altersgruppe sie zuzurechnen sind ist derzeit noch nicht bekannt. Die Vermutung, dass Pensionisten als Täter auszuschließen sind liegt jedoch nahe und auch ein geistig verwirrter oder geisteskranker Mensch ist in der Regel zurechnungsfähiger als jene Vollidioten (sorry aber hier fällt mir echt nichts anderes mehr ein), die hier am Werk waren. Man stelle sich nur vor ein Autofahrer, der nicht angeschnallt ist oder ein Moped- bzw. Motorradfahrer fährt in einen offenen Kanaldeckel - man mag sich die Folgen gar nicht vorstellen und wer hier von Lausbubenstreich redet der verkennt die Situation. Weiters drängt sich erneut die Frage der Sinnhaftigkeit des Wachdienstes (ÖWD) in Fügen auf der scheinbar immer zur falschen Zeit am falschen Ort ist und bis dato weder effektiv noch glaubhaft ist. Das Herausreißen der Kanaldeckel zeugt ebenso von einer Gleichgültigkeit gegenüber Mitmenschen, die in den letzten Jahren dramatisch angestiegen ist, sowie vom Untergang des vielzitierten "Hausverstandes". Wer keinen Gedanken mehr an die Folgen seines Handelns verschwendet wird zur Gefahr für die Allgemeinheit..........."Hallo ihr Freunde des Kanaldeckels - sollt ich euch mal erwischen verbringt ihr die Nacht im Kanalsystem!!!"..........."babel"......

Montag, 7. Juli 2008

Aufregung pur.....

......gab es kürzlich über eine Website des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft auf welcher EU-Förderungen für Landwirte öffentlich gemacht werden. Unter der Webadresse www.transparenzdatenbank.at kann nun jeder Bürger mit Internetanschluss nachsehen wieviel finanzielle Unterstützung unter anderem auch die Bauern in Fügen und Umgebung von der Europäischen Union und in weiterer Folge vom Land Tirol bekommen. Obwohl der Aufschrei und die Entrüstung in der Bevölkerung groß waren und man von kritischen Wortmeldungen über Beschimpfungen bis hin zu von Neid zerfressenen Hasstiraden alles zu hören bekam, wäre es doch wünschenswert die Sache etwas differenzierter zu sehen. Nicht jeder Landwirt in unserer Region wird von der EU großzügig für seine Arbeit entlohnt und wer Förderungsbeispiele aus Polen oder Deutschland kennt, dem kosten die Finanzspritzen für die Bauern aus Fügen und Umgebung nur ein müdes Lächeln. Wie bereits "Kaiser" Franz Eberharter zu sagen pflegte "Da Neid isch an Zillachtol dahuam" und genau das ist der Beweggrund für die heftigen Reaktionen in der Bevölkerung denn es darf doch nicht sein, dass ein Landwirt jene Gelder annimmt und jene finanziellen Möglichkeiten ausnützt die sich ihm bieten, oder? Selbstverständlich würde jeder Nicht-Bauer das stinkende EU-Geld sofort von sich weisen und seine hohe Moral über den bösen Materialismus stellen. Obwohl zahlreiche Dinge im Bezug auf die Landwirtschaftsförderungen der EU (größter Budgetbrocken in der Union) mehr als diskussionswürdig wären, sollte man nicht allzuviel Wert auf das Gepoltere jener legen, die den Umkehrschluss ("was wäre wenn die EU "mir" den Geldsegen erteilt hätte") in diesem Fall nicht vollzogen haben........."Bauern beschimpfen ist nicht schwer - Bauer sein dagegen sehr"......."babel"......

Dienstag, 1. Juli 2008

Ein bißchen ins Schwitzen kommen.....


........könnten schon bald Tourismusgranden aus Fügen und Umgebung sowie die Gemeindeführung. Ex-Landeshauptmann und Neo-Landtagspräsident Herwig van Staa hat vor geraumer Zeit in seiner unendlichen Großzügigkeit finanzielle Hilfe des Landes Tirol für den Bau der "Erlebnistherme" versichert. Nicht weniger als 500.000,- Euro versprach "Herwig van der vollen Hose" damals für den Bau beizusteuern was den Projektbetreibern ein fettes Grinsen ins Gesicht zauberte und sie in Sicherheit wiegte das Monsterprojekt in Angriff zu nehmen. Die Zeit welche seit der Frohbotschaft des Herwig und der nicht getätigten Überweisung vergangen ist sorgt nun für etwas Nervosität unter den sonst so selbstbewussten Meinungsführern. Ein zusätzlicher Unsicherheitsfaktor ist die Tatsache, dass nun "Günther mit der leeren Tasche" am Drücker ist und dieser vermutlich (in seiner Funktion als Gemeindereferent) noch gar nichts von seinem Glück, der Gemeinde Fügen und dem TVB finanziell unter die Arme greifen zu dürfen, weiß. Aus diesem Grund wird es wohl notwendig werden eine ausgewählte Delegation ins Landhaus nach Innsbruck zu entsenden um den neuen Landeshäuptling mit viel diplomatischem Geschick und ausgefeilten Argumentationstechniken an die Versprechungen seines Vorgängers zu erinnern. Auch die Tatsache dass der neue Finanzlandesrat Christian Switak als "kühler Rechner" und "akribischer Finanzer" gilt dürfte den Fügener Chefverhandlern nicht unbedingt entgegenkommen. Sollte die Finanzspritze des Landes aufrund des regen Personalwechsels in der Regierung fallen bzw. verringert werden wird es wohl oder übel notwendig sein (zusammen mit den umliegenden Kommunen) eine Lösung zu finden um die Gemeinde- und TVB-Kassen nicht übermäßig zu belasten. Die überfallsartige Regierungsumbildung bzw. der personelle Kahlschlag an der Landesspitze haben für Unsicherheit (nicht nur) in Fügen und Umgebung gesorgt, denn jetzt kennt man die Herrschaften nicht mehr so gut und weiß auch nicht worauf sie abfahren. Da denkt man in Fügen halt wehmütig an die Zeiten eines "Streiter Konni" zurück, welchem man mit einem kleinen Jagdausflug immer einen Gefallen tun konnte. Ob die 500.000,- Mücken nun überwiesen werden oder nicht wird sich in den nächsten Wochen herausstellen und dann wird sich zeigen ob der neue Landeshauptmann aus Zams auch ein offenes Ohr für Fügen hat................"Geld oder kein Geld - das ist hier die Frage".............."babel"......

Freitag, 20. Juni 2008

Seinen eigenen Weg.....

.....geht die Gemeinde Fügen seit einiger Zeit nicht nur in Sachen Gesellschaftspolitik (Stichwort Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen) sondern auch was sozialpolitische Maßnahmen angeht. Bis heute hat sich die Gemeindeführung (und da waren bisher sämtliche Bürgermeister d`accord) nicht dazu hinreißen lassen Menschen mit etwaigen finanziellen Problemen ein wenig unter die Arme zu greifen und die sogenannte Mietzinsbeihilfe (nähere Infos uner http://www.50plus.at/stichw/mietzbh.htm) zu gewähren. Während im Geld ersaufende Gemeinden wie Achenkirch, Aschau im Zillertal, Brandberg, Bruck am Ziller, Buch bei Jenbach, Eben am Achensee, Finkenberg, Gerlosberg, Hainzenberg, Hart im Zillertal, Hippach, Jenbach, Kaltenbach, Mayrhofen, Pill, Ramsau im Zillertal, Ried im Zillertal, Rohrberg, Schwaz, Schwendau, Stans, Steinberg am Rofan, Strass im Zillertal, Stumm, Stummerberg, Terfens, Tux, Uderns, Vomp, Weer, Weerberg, Wiesing, Zell am Ziller und Zellberg in die Gemeindekasse greifen, können von Armut und Hilflosigkeit geplagte Gemeinde wie Fügen oder Fügenberg nicht mit derart großzügigen Angeboten für diverse Bedürftige aufwarten. Obwohl die Skepsis gegenüber vermeintlichen Sozialschmarozern (aus welchem Land auch immer) nicht ganz unbegründet ist muss festgehalten werden, dass Pauschalverurteilungen keinesfalls hilfreich sind wenn es darum geht (langfristig ohnehin nicht zu vermeidenden "Völkerwanderungen" - Stichwort Klimawandel) ein friedliches Miteinander zu ermöglichen. Von der Nicht-Gewährung einer Mietzinsbeihilfe auf etwaige politsich/ideologische Grundsätze innerhalb der Gemeindeführung zu schließen fällt mit Sicherheit in die Kategorie "gewagte Theorie". Fügen sowie auch die "Satelligengemeinde" Fügenberg haben sich bis dato erfolgreich als "gallisches Dorf" präsentiert und gedenken dies, aller Voraussicht nach, auch noch in Zukunft zu tun. Inwieweit man hier mit seiner Interpretation gehen will sei an dieser Stelle den LeserInnen überlassen. Nähere Infos zur Mietzinsbeihilfe gibt es jedenfalls unter http://www.sozialhilfetirol.at/sites/mietzinsbeihilfe_bez.html.................."afraid of helping people you don`t want to help??"........."babel"........

Dienstag, 17. Juni 2008

Immer noch ein wenig steif......


.......sind unserer liebgewonnenen nördlichen Nachbarn wenn es darum geht den sogenannten "Schmäh" nicht in den falschen Hals zu bekommen. Beim kürzlich angepfiffenen Euro-Länderspiel im aus allen Nähten platzenden Public Viewing Zelt in Fügen hat es sich wieder einmal bewiesen, welche gravierender humoristischer Unterschied zwischen der österreichischen und der deutschen Bevölkerung besteht. Während der Österreicher (und hier im besonderen der Tiroler) ein von Haus aus lockerer Zeitgenosse ist, den bestimmte Tatsachen nicht ganz so leicht auf die Palme bringen, tut sich der Deutsche oftmals schwer dem vielzitierten "Schmäh" zu folgen und ihn nicht als Beleidigung aufzufassen. Nach der Niederlage Österreichs im Kampf um das runde Leder verließ ein Einheimischer das Festzelt um seinen biologischen Bedürfnissen nachzukommen. Auf dem Weg zur (schwieriges Dialektwort) "Labe" begegnete er einem Deutschen und konfrontierte ihn mit folgender, humorvoll gemeinter Aussage: "Na ja Hauptsache im Schifahren sind wir besser!" Die Antwort des weniger freundlichen Herren mit versteinerter MIene lautete: "Willst Du das jetzt wirklich mit mir diskutiern?" Daraufhin begab sich der Einheimsiche geradewegs aus dem Zelt ohne einen weiteren Wortwechsel anzuzetteln, welcher vermutlich in einem Faustkampf gemündet hätte. Obwohl Deutschland (gegenüber Österreich) auf internationalem sportlichen Terrain höchst Erfolgreich ist und immer wieder Athleten hervorbringt, welche an der Weltspitze (in zahlreichen Sportarten) mitspielen, fehlt doch oftmals das Verständnis für kleinere Nationen, die große Freude daran hätten, dem großen Bruder eins auszuwischen. Das Vorurteil, der Deutsch an sich habe wenig Humor, ist sicherlich als solches zu behandeln bewahrheitet sich, wie auch an oben genanntem Beispiel erkennbar, immer wieder aufs Neue. Dass die Leiden des zweiten Weltkriegs sowie das Halbwissen über selbigen immer wieder zu fatalen Fehlurteilen über Deutsche führen ist wohl kaum von der Hand zu weisen und wiegt schwer auf der Seele unserer Nachbarn. Trotzdem wäre es hin und wieder nicht falsch sich den Mentalitätsunterschied vor Augen zu führen............"Deutschland ist weiter - Österreich ist raus - Dieter Bohlen ist Deutscher - DJ Ötzi ist Österreicher - Deutschland hat die beiden Weltkriege nicht angezettelt - Österreich war`s!"..............."babel"...........

Donnerstag, 12. Juni 2008

Immer wieder erheiternd......

.......kann es für die Dorfbevölkerung sein, einen Einblick in die (medienwissenschaftlich hochinteressanten) Kommunikationsformen von sogenannten Stammtischrunden im gesamten Ortsgebiet zu erlangen. Vor allem der Alt-Herren-Stammtische im Café Rainers in Fügen gehört (aufgrund seiner personellen Besetzung) zu den wohl interessantesten Untersuchungsobjekten in diesem Segment. Angefangen vom Bau- oder Installationsunternehmer über den Sportartikelhändler und diverse Kommunalpolitiker, Kaufmänner sowie "Tourismusgewaltige" bis hin zum pensionierten Oberschulrat oder Beamten ist so ziemlich jede Berufssparte an diesem Tisch vertreten. Dementsprechend interessant gestalten sich auch die Diskussionen sowie das gezielte verbreiten von Fehlinformationen. Zeugen zufolge gibt es in besagter illustren Runde einige Kommunikationsgenies, welche es immer wieder durch Überzeugungskraft und rhetorische Fähigkeiten schaffen, einem etwas redseligen Stammtischbruder Gerüchte glaubhaft zu vermitteltn woraufhin dieser schnell ins nächste Wirtshausstüberl eilt um die brandheiße Neuigkeit lauthals zu verkünden. Das gezielte und vorsätzliche Streuen von Fehlinformationen mit Hilfe von blauäugigen Stammtischphilosophen hat in Fügen und Umgebung mittlerweile Tradition und nicht erst einmal für Gerüchte gesorgt, welche jeglicher Grundlage entbehren. Solange jedoch das ausgefuchste und hintertückische Kommunikationssystem der "Stammtischsilberfüchse" sein leichtgläubiges Kommunikationsorgan nicht verliert werden auch weiterhin Informationen gestreut deren Ursprung wohl zu hinterfragen ist. Trotz des meist harmlosen und scherzhaften Charakters der Flüsterpropaganda gilt diese Form der "Kommunikation über Dritte" als äußerst effektive, denn die Glaubwürdigkeit des Informanten kann in diesem Zusammenhang wohl niemand in Frage stellen..........."information - do not always be so sure!".............."babel"..........

Montag, 9. Juni 2008

Für ein wenig Aufregung.....


......hat kürzlich der Lärmpegel des "Public Viewing" in Fügen gesorgt. Aufgrund der Tatsache, dass der ehemalige Fügener Festplatz hinter dem Hotel Sonne reaktiviert wurde um der fußballbegeisterten Masse die Möglichkeit zu bieten ihrer Begeisterung bzw. Abneigung Ausdruck zu verleihen und nebenbei noch ein wenig Geld zu verdienen, kam es (auch ohne einen polarisierenden "szeneblog"-Artikel) bereits zu Diskussionen bezüglich des nächtlichen Lärmpegels. Besonders die Marienberger-Fraktion leidet unter den Anfeuerungsrufen aus dem Fußballzelt gepaart mit etwaiger Live Musik (nur an Samstagen) und Publikums-Animation von Mitorganisator Didi Daum. Dass die Begeisterung für den Sport nicht flächendecken um sich greift und es unter Umständen vieleicht doch vereinzelte Zeitgenossen gibt, die aufgrund ihrer Arbeit einen gesunden Schlaf benötigen ist nicht allzuschwer nachzuvollziehen. Trotzdem sollte es vor dem Hintergrund des gegenseitigen Respekts möglich sein einen Mittelweg zwischen Eu(ro)phorie und der notwendigen Ruhezeit zu finden, denn auch wenn die Veranstaltung während der Woche bis 00:00 h und am Wochenende bis 01:00h genehmigt ist kann es zB für einen Schichtarbeiter schon mehr als nervtötend sein, wenn er ca. 200 mal pro Nacht Sprechchöre oder diesen selten bescheuerten LADIOOO-Song zu hören bekommt. Trotzdem kann es nicht im Sinne der Gemeinde sein eine derartige Vernstaltung zu verteufeln, denn das "public viewing" in Fügen wird von den Menschen großartig angenommen und ist ein Ereignis, das (im Gegensatz zu sonstigen Zeltfesten) einen tatsächlichen Erlebnischarakter hat................"don`t hate football - the Euro will pass"..........."babel"........