....ist aus familiären Gründen vorübergehend geschlossen. Nach der Babypause kann man jedoch durchaus wieder mit erheiternden/skandalösen und unterhaltsamen Geschichten aus unserer Region rechnen. Die Redaktion bedankt sich einstweilen bei allen LeserInnen und KommentatorInnen (Gendering muss sein....das gebietet die Höflichkeit....kennt Ihr den? Sitzen zwei Emanzen am Mittagstisch. Plötzlich stellt eine der Emanzen folgende Frage: "Kannst Du mir bitte die Salzstreuerin reichen?" ;-)) für die rege Teilnahme im Diskussionsforum. Auch wenn sich in letzter Zeit nichts mehr auf der Seite abgespielt und die verpflichtende Registrierung die Kommentatorenzahl drastisch nach unten gedrückt hat muss man sagen dass die eine oder andere Geschichte in der Vergangeneit für ziemlichen "Wirbel" bzw. Gesprächsstoff gesorgt hat. Es gab oftmals harsche Kritik an der redaktionellen Arbeit im Bezug auf den Inhalt. Die Kritik war sowohl konstruktiv und nützlich als auch destruktiv und vernachlässigbar. Die oftmals bewusste Provokation hat die unterschiedlichsten Reaktionen bei der Leserschaft ausgelöst und so manchen aus der Reserve gelockt. Unte dem Deckmantel der Anonymität haben einige Personen versucht die Seite zu torpedieren und in Misskredit zu bringen - nicht zuletzt aus persönlichem Groll. Nichts desto trotz haben sehr viele Personen den "szeneblog" gelesen und sich für die Themen interessiert. Ein herzlicher Dank an Alle die dem Blog in fairer Art und Weise Leben eingehaucht und sich immer wieder zu Wort gemeldet haben.....DANKE für EURE Teilnahme........"don`t believe everything they tell you - asking questions is not a crime!!!".............."babel".......
Donnerstag, 20. Mai 2010
Der "szeneblog"....
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"babel"
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13:15:00
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Sonntag, 7. März 2010
Der/die Nichtwähler/in.....
.......ist leider auch in unserer Region eine weit verbreitete Spezies, welche kaum dazu bewegt werden kann zur Urne zu gehen uns seine Stimme abzugeben. Seit die Regierungsform der Demokratie im alten Griechenland ihren Anfang genommen und sich in unteschiedlicher Ausprägung entwickelt hat, besteht das Problem der verweigerten Stimmabgabe. Demokratieresistente Zeitgenossen finden seit jeher nichts daran ihre Stimme abzugeben und somit ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen sei es nun aus Desinteresse, Politikverdrossenheit oder fehlender Motivation - sprich das Wetter war am Wahlsonntag so schön und der Nichtwähler findet einfach keine Zeit um sich ins Wahllokal zu bemühen. Wie die letzte Umfrage auf "szenblog" deutlich gemacht hat ist die "Fraktion" der Nichtwähler kein schwache und auch die Zahlen der letzten GR-Wahl im Jahr 2004 bestätigen diesen Eindruck: Im Jahr 2004 waren 2409 Personen wahlberechtigt und 1902 Wähler/innen haben von ihren Stimmrecht Gebrauch gemacht was bedeutet, dass 507 Personen kein Interesse an der Wahl zeigten und die Wahlbeteiligung lag somit bei 78,95 %. Seit Jahrzehnten beschäftigen sich Politikberater, Mandatare und Wissenschaftler mit dem Nichtwählerphänomen und versuchen diese Gruppe zu erreichen doch der Erfolg lässt bis dato zu wünschen übrig, denn der notorische Urnenverweigerer scheint gegen jeden Versuch der politischen Information bzw. Motivation immun zu sein und scheut den Wahlzettel wie der Teufel das Weihwasser. Bei der letzten GR in Fügen z.B. stellten die Nichtwähler mit 507 "Stimmen" die stärkste Fraktion. In Hart wäre man knapp zweitstärkste Fraktion geworden ebenso wie in Uderns. Obwohl Wahlbeteiligungen um die 80 Prozent kein schlechter Wert sind, wäre es trotzdem mehr als wünschenswert wenn die Wahlbeteiligung bzw. das Interesse an der Politik steigen würde. Es ist nicht nur die vermeintlich hohe Politik in Wien oder auch in Innsbruck, mit welche die Menschen Tag für Tag in Berührung kommen sondern vor allem die Gemeindepolitik. Was vor Ort entschieden wird hat die unmittelbarste Wirkung auf den/die Bürger/in und es wäre verfehlt sich als Nichtwähler über Verordnungen, Entscheidungen etc. der Gemeindepolitik aufzuregen denn wer nicht wählt, wird auch nicht wahrgenommen......."DON´T STAY AT HOME - VOTE!!!!!".........."babel".......
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"babel"
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17:00:00
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Sonntag, 14. Februar 2010
Karl-Friedrich-Sattmann....
.....hieß der Charakter den der deutsche Schauspieler Dietrich Mattausch in Felix Mitterers vielumjubelter Piefke-Saga verkörperte. Mit jener legendären Szene in welcher Karl-Friedrich die bezahlte Liftkarte voll ausnützen wollte und infolgedessen auf dem Sessellift vergessen wurde hat nun im wirklichen Leben einen "Nachahmungstäter" gefunden den dasselbe Schicksal ereilte wie den einst beinahe tiefgefrorenen Karl-Friedrich. Der Deutsche Urlauber war im Skigebiet Hochzillertal/Kaltenbach unterwegs und stieg, nachdem der offizielle Liftbetrieb bereits beendet, in einen Sechsersessellift und versprach sich offenbar eine letzte Abfahrt vor dem Aprés Ski. Der Lift war in Betrieb weil Seilrevisionsarbeiten durchgeführt wurden und die Tatsache, dass der Lift komplett leer fuhr und niemand vor Ort war schien Karl-Friedrich den Zweiten nicht sonderlich zu stören. So geschah es dass der Lift auf halber Strecke Halt machte und exakt das eintrat, was Felix Mitterer im Jahre 1990 filmisch so treffend dargestellt hat. Nicht weniger als 5 Stunden musste der Deutsche auf dem Sessellift verbringen und versuchte verzweifelt auf sich aufmerksam zu machen indem er sogar Geldscheine verbrannte. Schließlich wurde ein aufmerksamer Pistenraupenfahrer auf den in Sesselliftnot geratenen Touristen aufmerksam. Unterkühlt aber in guter körperlicher Verfassung wurde er mit den Worten "OSCHTIA...DES ISCH ER!" vom Lift geborgen und ins Warme gebracht. Dass sich diese Geschichte im Zillertal zugetragen hat und es ausgerechnet einen Deutschen erwischen musste kann nur als Hommage Gottes an Felix Mitterers außergewöhnliche Beobachtungsgabe gedeutet werden. Überall auf der Welt fahren jährlich Millionen von Menschen (Deutsche sowie unzählige andere Nationen) Schi und benützen Lifte als Aufstiegshilfen und wenn irgendwo z.B. ein Holländer oder ein Russe auf dem Lift steckengeblieben wäre, hätte es bei weitem nicht die "Qualität" als wenn einer unsere Lieblingsnachbarn Bekanntschaft mit dem rauen Bergklima macht. Dem Mann ist Gott sei Dank nichts passiert und vielleicht bekommt er ja, wenn er Glück hat, ein gratis-Liftkarte für einen Nachtskilauf........."Ich habe hierfür bezahlt - das ist eine Frechheit - das lass ich mir nicht bieten!"......"babel"
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"babel"
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10:18:00
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Sonntag, 7. Februar 2010
Heftige Debatten....
.....gibt es derzeit in der Gemeinde Fügenberg bezüglich der Errichtung der vielzitierten Verbindungsstraße, welche auch im Wahlkampf eine Rolle spielen dürfte. Während zahlreiche politisch engagierte Gemeindemitglieder in der Verbindungsstraße sozusagen ein Allheilmittel sehen und sich massiv für die Errichtung derselben einsetzen, ist auch die Gegenerschaft nicht "kleper" und sieht das Projekt, nicht zuletzt aufgrund der Kosten, als kaum finanzierbar an. Nachdem die Gemeinde 1,5 Millionen für den Bau des neuen Spieljochprojektes beisteuern soll darf ernsthaft bezweifelt werden wo die finanziellen Mittel für den Bau einer Verbindungsstraße herkommen sollen zumal sich auch die Auszahlungen aus den Rücklagen der Agrargemeinschaft Fügen- Fügenberg (Rücklagen in Höhe von ca. 1,3 Millionen Euro) aufgrund von Rechtsstreitigkeiten noch ein wenig hinziehen dürften. Die Frage was konkret, abgesehen von einer schneller Verbindung nach Fügen, man sich von dem Straßenprojekt erhofft ist unklar, denn eine direktere Verbindung ist nicht notwendigerweise einhergehend mit mehr Touristen bzw. mehr Umsatz und wer sich die Kosten für Straßenbauprojekte in Tirol und auch im benachbarten Bayern ansieht wird erkennen dass man hier kostentechnisch in einer Liga spielt, wo die Gemeinde Fügenberg vermutlich in nächster Zeit nicht hinkommen wird. Auch die finanzielle Liebe des Landes Tirol in Form von Zuschüssen, welche zweifelsohne für so ein Projekt notwendig wären, dürfte sich angesichts der Sinnhaftigkeit in Grenzen halten, denn das argumentative Fundament für die Verbindungsstraße droht in einem Sumpf voller Unkenrufe zu versinken. Wie die Gemeindebürger von Fügenberg zur Verbindungsstraße stehen wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch im Wahlkampf eine Rolle spielen und es wird interessant sein zu beobachten wie sich die beiden Bürgermeisterkandidaten hierzu positionieren. Zwei weitere Aspekte die ebenfalls in Betracht gezogen werden müssten ist die Bauzeit sowie die Frage ob die Verbindungsstraße auch über Fügener Gemeindegebiet führen würde. Stimmenfang mit Hilfe von großen Wahlversprechen zu betreiben ist verlockend aber der/die Wähler/in ist oft besser informiert als der vermeintliche Kommunalpolitiker glaubt und unter diesen Voraussetzungen ist Vorsicht geboten mit allzu leichtfertigen Versprechungen.................."Wahlversprechen ist das Versprechen eines Politikers, Steuergelder in Subventionen umwandeln zu wollen"..........."babel"......
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"babel"
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11:24:00
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Dienstag, 2. Februar 2010
Aus gutem Grund....
...... und gestützt auf ein kürzliches Abstimmungsergebnis hat sich die "szeneblog"-Redaktion dazu entschieden bis auf Weiteres keine anonymen Postings mehr zuzulassen. Nicht zuletzt aufgrund der bevorstehenden Gemeinderatswahlen ist es nicht im Sinne der Redaktion, dass anonymen Kommentatoren die Möglichkeit geboten wird, sich im Forum auszulassen bzw. Privatpersonen zu beleidigen und anzufeinden. Die politische Auseinandersetzung soll fair und korrekt ablaufen sodass sich die/der Wähler/in ein Bild machen kann. Schmutzkübel- bzw. Negativkampampagnen sollen in keiner Art und Weise von dieser Plattform unterstützt werden und im Laufe der Zeit hat sich herausgestellt, dass sich diverse Personen in Sachen Wortwahl einfach nicht unter Kontrolle haben. Es wird weiterhin möglich sein Kommentare abzugeben jedoch mit dem Unterschied, dass man sich ab sofort öffentlich zu seiner Meinung bekennen muss was dem einen oder anderen, angesichts der Reaktionen (öffentlich auf die Meinung angesprochen werden, sich argumentativ verteidigen müssen etc...), schwer fallen dürfte. Es liegt in der Natur der Sache, dass sich all jene, die bisher anonym ihre Meinung (und es waren beileibe nicht alle anonymen Posts schlecht) abgegeben haben nun gut überlegen werden ob sie weiterhin zu diversen Themen mit diskutieren und ihre Meinung sagen wollen, denn die Wirkung ist natürlich eine andere. Zahlreiche Dauerkritiker bzw. Störenfriede der Diskussionskultur werden sich voraussichtlich nicht weiter mit dem Blog beschäftigen, denn wer wirklich was zu sagen hat kann dies auch mit seinem Namen tun. Es wäre sehr zur Freude der "szeneblog"-Redaktion wenn sich einige Diskutanten registrieren würden um weiterhin lokalen/regionalen Themen jene Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdienen.................„Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich jetzt nicht mit Tatsachen" ;-))))))............"babel"
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"babel"
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11:47:00
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Sonntag, 31. Jänner 2010
Einen Brief der anderen Art ....
.....zur Lage der österreichischen Nation,verfasst von einem Steuerzahler könnte folgenden Inhalt haben - ein kleiner Ausflug der "szenebolg"-Redaktion in die "hohen Sphären" der Bundespolitik:
Geschätzte "Elite"!
Bevor ich euch mit Hilfe des geschriebenen Wortes bis zum Anschlag in den A... krieche möchte ich meiner Begeisterung über eure Arbeit im abgelaufenen Jahr Ausdruck verleihen und endlich einmal aussprechen was jeder im Land schon lange sagen will: "Was würden wir nur ohne euch machen? Wir wären hoffnungslos verloren im Irrgarten des Lebens, würden, ohne eure richtungsweisenden und erhellenden Botschaften und Taten, ein menschenunwürdiges Dasein fristen und vor uns hinvegetieren in der Dunkelkammer unserer Seele.
Mir, und ich bin davon überzeugt allen anderen Steuerzahlern auch, geht das Herz auf wenn ich mich als Teil eines großen, unvergleichlichen und genialen Plans zur Rettung unseres Landes sehen darf. Gebaut auf dem Fundament der Demokratie und somit legitimiert durch das Volk trefft ihr Entscheidungen an denen nicht der geringste Zweifel bestehen kann. Ein schillerndens Beispiel bei welchem wir mit unserem bescheidenen Beitrag helfen durften ist z.B. die Rettung der Kärntner Landesbank (Hypo-Alpe-Adria). Die Lichtgestalten Petzner und Scheuch haben uns den Weg gewiesen, denn es kann natürlich nur so funktionieren dass wir für den Schaden bezahlen müssen, denn schließlich war es ja auch unsere alleinige Schuld, dass es dermaßen in die Hosen gegangen ist. Niemad hat das ahnen können und wir platzen fast vor Freude euch das Geld überweisen zu dürfen. Eine kleine Bitte hätte ich allerdings für die Zukunft - könnte man das Gebäude der Hypo-Alpe-Adria vielleicht rot-weiß-rot anmalen und "proudly sponsored by Steuerzahler" draufschreiben? Das würde uns wirklich das Gefühl geben dazuzgehören denn ihr kennt ja sicher auch den alten Spruch: "Wer zahlt schafft an!"
BUWOG hin, BAWAG her was zählt ist doch eh nur, dass es euch gut geht und eure Gehälter bezahlen wir auch gerne aus der Portokassa, denn das macht das Kraut auch nicht mehr fett. Wir verstehen bestens, dass hinter eurem Masterplan ein System steckt, welches für uns zu verstehen unmöglich ist und selbstverständlich macht es uns nichts aus die kleinen Indianer zu sein, wenn man solche Häuptlinge hat wie euch. Ich bin zutiefst überzeugt von eurer Arbeit und wer immer euch vorwirft nicht im Interesse von uns Steuerzahlern zu handeln der lügt. Lasst euch nicht unterkriegen nur weil mal was Schlechtes über euch gesagt wird. Aus großem Wissen folgt große Verantwortung........"herzlichst ein Steuerzahler"........"babel"
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12:22:00
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Freitag, 22. Jänner 2010
Mit großer Mehrheit....
....haben sich die "szeneblog"-Leser/innen im Rahmen einer Abstimmung für die Errichtung eines Gehsteigs vom Gasthof Thomas bis zum Alpina ausgesprochen. Seit geraumer Zeit versucht man es von Seiten der Gemeinde zu ermöglichen diesen Straßenabschnitt für Fußgänger/innen sicherer zu machen doch die Verhandlungen mit den Grundeigentümern sind kein Honiglecken, denn die Ablösung der Grundstücke durch die Gemeinde sind an Bedingungen besonders eines Grundeigentümers geknüpft die, wie man im Dialekt sagt, "nid kleper" (im Sinne von "nicht von schlechten Eltern") sind. Es wäre jedoch langsam an der Zeit im Sinne der Sicherheit einen Kompromiss zu finden, denn immer wieder spielen sich, speziell bei Dunkelheit, entlang der Strecke actionreiche Szene zwischen Autofahrern (Stichwort "Schlinggara") und Fußgängern (Stichwort "Hechtsprung") ab. Vor dem Hintergrund, dass speziell am Wochenende unzählige Jugendliche entlang dieser Strecke (auch bekannt als Partymeile) talwärts gehen und es im Schutz der Dunkelheit bereits einen Fall von sexueller Nötigung gegeben hat, wäre nun endgültig Zeit um den gordischen Verhandlungsknoten zu lösen, denn es ist nur eine Frage der Zeit bis einmal jemand darauf vergisst, dass die Umfahrungsstraße eigentlich Ortsgebiet ist, eine Geschwindigkeitsübertretung begeht und es dann zur Tragödie kommt (ja, ja..... das mit der Geschwindigkeitsübertretung war jetzt schon ein wenig ironisch gemeint). Fügen spielt den "Trottoir-Blues" in mehrerlei Hinsicht denn auch von der Spieljochbahn Richtung Pankrazberg sowie von der Sennerei in Richtung Dorfzentrum wären Bürgersteige (um mal ein hochdeutsches Wort einzustreuen) sehr vonnöten. Es ist verständlich, dass sich die Gemeinde nicht von Grundbesitzern unter Druck setzen lassen und horrende Preise für die Möglichkeit der Errichtung eines Gehsteigs ausgeben will, den schließlich handelt es sich um das Geld des/der Steuerzahler/in mit welchem ein maßvoller Umgang mehr als ratsam ist................"Johnny....spiel uns den Gehsteig-Blues!"........"babel".......
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11:31:00
Montag, 18. Jänner 2010
Den Versuch einer Analyse.....
..... mit einem Körnchen Wahrheit zum Thema Lokal-/Regionalpolitik unternimmt die "szeneblog"-Redaktion mit folgendem Text:
Noch ist es verhältnismäßig ruhig im beschaulichen Ort Fügen aber unter der Oberfläche brodelt es gewaltig. Die Gemeindebürger/Innen wissen was ihnen in den kommenden knapp zwei Monaten bevorsteht, denn die Mutter aller Wahlschlachten (Gemeinderatswahl) wird auch hier in Fügen geschlagen und die propagandistischen Waffen mit denen gekämpft wird sind meist nur wenig zielsicher. Eine unaufhaltbare und teils unerwünschte Informationsflut wird über den/die Wähler/in hereinbrechen, denn schließlich hat sich ja in der letzen Gemeinderatsperiode einiges getan und man will seine politische Arbeit im besten Licht darstellen. Nicht ganz fernab von persönlichen Eitelkeiten und Interessen, mit einer leichten Brise Idealismus und dem Hang zur Selbstdarstellung wird man versuchen das Wahlvolk davon zu überzeugen, wer dazu legitimiert werden soll die Interessen seiner Wähler/innen im Gemeindeparlament zu vertreten. Spätestens am 19. Februar steht fest wer sich aller für die finanziell wenig reizvolle Aufgabe zur Verfügung stellt, denn bis dahin müssen die Listen komplett sein damit sich der/die Wähler/in eine Meinung über die "politische Elite" bilden kann. Mit welcher Motivation sich Neo-Mandatar/innen auf das schlüpfrige Parkett der Lokalpoltik bzw. des Wahlkampfes wagen bedarf der Durchleuchtung und genauen Beobachtung durch den Wähler, denn nicht jeder ist ein Freund der pragmatischen Politik und von hehren Motiven getrieben. Mit dem Näherrücken des Wahltermins wird der Ton unter den wahlwerbenden Gruppen rauer und es werden Versuche gestartet den politischen Konkurrenten in Verlegenheit zu bringen - sei es durch öffentliche Anprangerung oder auch über die Hintertür (Schlechtreden). Sachpolitik rückt schnell in den Hintergrund, wenn erst einmal der Schmutzkübel ausgepackt ist und unbequeme bzw. pikante Themen in der Öffentlichkeit behandelt werden. Bisher ist man in den Fügener Gemeinderatswahlkämpfen jedoch nie so weit gesunken, dass man sich danach nicht mehr in die Augen blicken konnte und das wird wohl hoffentlich auch dieses mal so bleiben. Einige, ortsbekannte "Hetzer" im Hintergrund versuchen bereits seit einigen Wochen den Samen der Zwietracht zu säen, doch wer sich die Mühe macht ein zweites mal hinzuschauen erkennt relativ schnell, wohin der SCHUH geht oder wie der CRYSTAL glänzt. Der/die Wähler/in ist sehr viel klüger als so mancher Lokalpolitiker denkt und wer glaubt das Monopol auf den billigen Stimmenfang zu haben wird sehr schnell von der Realität eingeholt werden................"VOTE....don`t stay at home!!!!!".............."babel"
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"babel"
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12:15:00
Mittwoch, 13. Jänner 2010
Hoffentlich geöffnet.....
......bleibt die legendäre Fügener Bäckerei Oberhammer. Wie die "szeneblog"-Redaktion erfahren hat, soll mit dem Pensionsantritt des Senior-Chefs der Betrieb geschlossen und das Gebäude verkauft werden. Diverse, unbestätigte Gerüchte warum der allseits beliebte Bäckereibetrieb nicht weitergeführt werden kann machen im Dorf die Runde doch es ist bis jetzt unklar was genau der Grund dafür ist, dass die Familie nicht mehr weitermacht. Die Oberhammer Bäckerei ist seit vielen, vielen Jahren eine regelrechte Institution in Fügen und ein unverzichtbarer Teil des dörflichen Zusammenlebens. Sei es nun das vormittägliche Brot holen der Gemeindebürger während der Woche und am Wochenende (Dorftratsch inklusive), die Belieferung diverser Gastronomiebetriebe und Privathäuser mit frischem Brot, die Versorgung der Volksschüler mit Jause oder auch das oftmals heiß ersehnte "Extrawuchtsemmal" nach einer durchzechten Nacht - der Oberhammer "Beck" gehört einfach zum Dorf so wie die Kirche oder die Bubenburg. Die Kultbäckerei ist ein Stück Fügen und wenn tatsächlich zugesperrt werden sollte wird dies ein trauriger Tag für die Gemeinde und ihre Bürger/innen. Aus diesem Grund startet die "szeneblog"-Redaktion nun die Initiative "RETTET DEN OBERHAMMER"!!!!!! Vielleicht besteht die Möglichkeit die Schließung abzuwenden, wenn die Umstände offengelegt werden und man weiß woran es scheitert. Oberhammer ist mehr als nur eine Bäckerei und sie darf einfach nicht zusperren.........."Wir alle sind Oberhammer - Fügen ist Oberhammer - god save the Oberhammer!"..........."babel".......
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"babel"
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21:30:00
Montag, 11. Jänner 2010
Bereits in den Startlöchern.....
.......sind zahlreiche Kommunalpolitiker (oder die es noch werden wollen) in der Gemeinde Fügen. Nachdem das Wahlvolk am 14. März 2010 zum Urnengang aufgerufen ist wird es nicht mehr lange dauern bis die Listen der politischen Kontrahenten fix sind. Der Kampf ums Personal hat bereits begonnen, denn schließlich will man ja für die Wahl gut aufgestellt sein um ein möglichst breites Spektrum an Wählern anzusprechen. Wie auch bei der letzen Gemeinderatswahl dürfte es in Fügen wieder spannend werden, nicht nur weil einige Gemeinderäte aus dem Gremium ausscheiden, sondern auch weil wieder zahlreiche Listen zur Wahl stehen werden. Ob es, wie bei der letzten Wahl, acht Listen werden steht bis dato nicht fest aber unbestätigten Meldungen zufolge gibt es einen Gegenkandidaten für Bgm. Höllwarth. Auch die Liste rund um die Gemeinderäte Maria Mayer, Othmar Schober und Stefan Mühlegger, welche bei der letzen Wahl Platz zwei belegte wird, ebenso wie die Liste rund um Didi Daum, wieder zur Wahl antreten. Innerhalb der Bauernschaft kracht es gewaltig im Gebälk aber "Honsa Loisl" ist nicht bekannt dafür das Handtuch zu werfen und auch die SPÖ wird sich wohl wieder der Wahl in Fügen stellen. Ob Grün oder auch Blau eine Liste aus dem Hut zaubern ist bis dato nicht bekannt. Welche Themen im Wahlkampf eine Rolle spielen werden liegt auf der Hand denn Spieljochbahn und Therme aber auch die Agrargemeinschaften liefern genügend Munition für den Kampf um die Wählerstimmen. Mit der Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre wird es spannend zu beobachten sein wer es schafft die junge Bevölkerung für sich zu begeistern und hierbei wird vor allem das Medium Internet eine wesentliche Rolle spielen. Die Grabenkämpfe rund ums Personal haben erst begonnen und mit dem Näherrücken des Wahltermins werden auch die Bandagen härter werden aber so ist es nun mal wenn`s um die Politik geht.........."Gemeinderatswahlen sind nicht Waldorf!"............"babel"
PS: Kleiner Seitenhieb auf die Waldorfschule: "HAUPTSCHULE:Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 50,- Euro. Die Erzeugerkosten betragen 40,- Euro. AUFGABE: Berechne den Gewinn! WALDORFSCHULE: Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 50,- Euro. Die Erzeugerkosten betragen 40,- Euro und der Gewinn 10,- Euro. AUFGABE: Zeichne einen Sack Kartoffeln und singe ein Lied dazu."
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"babel"
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14:50:00
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Sonntag, 3. Jänner 2010
Wieder aktiv.....
......wird nach dem Jahreswechsel die "szeneblog"-Redaktion. Es gibt bereits einige Neuigkeiten in der Region, welche natürlich auf satirisch/humoristische Art und Weise von der Redaktion für EUCH aufbereitet werden sollen. In der Zwischenzeit wünscht der "szeneblog" ein glückseeliges neues Jahr und viel Gesundheit und Erfolg für das Jahr 2010. Es wird spannend - besonders im Hinblick auf die Gemeinderatswahlen am 14. März, welche auch in unserer Region für Spannung sorgen dürften. Vor allem in der Gemeinde Fügenberg geht es derzeit, wieder einmal im Zusammenhang mit der Agrargemeinschaftsdiskussion, so richtig rund und der scheidende Bürgermeister nimmt sich kein Blatt mehr vor den Mund. Auch in Fügen wird`s spannend da zahlreiche Gemeinderäte aus dem Ortsparlament ausscheiden werden und die Suche nach Kandidate für die politischen Listen bereits auf Hochtouren läuft. Abseits der Politik wird es natürlich auch im Jahr 2010 an amüsanten Stories nicht mangeln - die "szenblog"-Redaktion hat das verbale Gewehr bereits wieer im Anschlag und die Trefferquote war, wie die Zugriffszahlen beweisen, auch im letzten Jahr sehr hoch. Vielen Dank für`s lesen, kommentieren und vor allem für die Lacher im Jahr 2009........"happy new year"........."babel".....
PS: Neujahrsfeuerwerk in Fügen wird jedes Jahr besser (dieses Jahr leider ein wenig getrübt durch den Rauch) - Gratulation an den TVB und vor allem an den "FEUERGOTT the one and only ZOTL EGON"......;-))))
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"babel"
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11:30:00
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Montag, 21. Dezember 2009
Eine fröhliches und besinnliches.....
.....Weihnachtsfest wünscht die "szeneblog"-Redaktion. Vielen Dank für´s lesen und für so manchen wirklich witzigen und unterhaltsamen aber auch konstruktiven Beitrag. Weiters wünscht die Redaktion auch einen guten Rutsch ins neue Jahr und hofft auch 2010 auf lustige und kritische Diskussionen im "szeneblog". Danke für eure Teilnahme – ......."Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr 2010"......"babel"
PS: "Nicht vergessen!!!! Bei uns kommt immer noch das Christkind und nicht Santa Claus" ;-)))))
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"babel"
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10:19:00
Sonntag, 6. Dezember 2009
Ein fragwürdiges Theater.....
......sind die Teufelumzüge rund um die Nikolauszeit. Nicht nur in der Fügener Nachbargemeinde Uderns sondern auch in zahlreichen anderen Gemeinden sorgen unzählige hässliche Gestalten bzw. "Teufelpass-Mitglieder" dafür, dass tausende Schaulustige angelockt werden um ein Spektakel zu verfolgen, welches zwar aus traditionellem Anlass geschieht, sich jedoch geistig bereits weit von selbigem entfernt hat. Obwohl hinter den Vorbereitungen für die Teufelumzüge zweifelsohne enorm viel Arbeit und Vorbereitung steckt, liefern sie jedoch auch die Grundlage für heftige Debatten in der Bevölkerung. Ein großer Teil der katholische Kirche und ihrer gläubige Gemeinde etwa, hat wenig Freude mit den Darbietungen der "Höllenbrut" und ihrer meist allzu dunklen Phantasie und Geisteshaltung. Nicht umsonst hat die Kirche darauf bestanden, dass der Umzug in Uderns vorbei ist, wenn die heilige Messe beginnt. Feuerspeiende Totenkopfgestalten, Kreuzsymbole und die Zweckentfremdung von selbst zusammengenagelten und schwarz angemalten Särgen haben mit Sicherheit nichts mehr mit dem ursprünglichen Gedanken an den Krampuslauf zu tun und können unter Garantie nicht dazu dienen eine langjährige Tradition weiterleben zu lassen. Auch die Wahl der Musik zu den "Teufelshows" lässt auf eine zunehmende Radikalisierung schließen und der Alkohol, welcher in Strömen fließt, nährt den Verdacht für den wahren Grund des sprunghaften Zuwachses der Teufelpässe in beinahe jedem Ort. Während im Tiroler Unterland sowie in Osttirol der Krampus bzw. Perchtenlauf wirklich traditionell verläuft und man die "alten Werte" hochhält, hat es sich in unserer Region in eine Richtung entwickelt, welche mehr als diskussionswürdig und ein partieller Nährboden für den Satanskult ist. Krampusläufe und ein respektvoller Umgang mit der Tradition in allen Ehren aber bei bestimmten "Showdarbietungen" von "Luzifers Lehrbuben" kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Gedankenwelt von so manchem "Teufelsanbeter" düstere Abgründe birgt......."don`t overdo it...just keep it down a bit"......."babel"
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"babel"
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22:37:00
Montag, 9. November 2009
Mehr als befremdend.....
.......ist jenes Urteil, das der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte kürzlich in Italien aussprach. Laut diesem Urteil sind Christliche Kreuze in Klassenzimmern nicht mit der Europäischen Menschenrechtskonvention vereinbar und der Klägerin wurden 5.000,- Euro Schadenersatz zugesprochen. Sie ging bis zur höchsten Instanz um dafür zu kämpfen, dass Ihre Kinder nicht in Räumen mit religiösen Symbolen unterrichtet werden und bekam Recht. Für Das ansonsten so erzkatholisch geprägte Italien war dieses Urteil ein echter Schock und auch in Tirol/Zillertal/Fügen wird es nicht allzu lange dauern und irgendwer fühlt sich von den Kreuzen in unseren Klassenzimmern gestört und zieht vor Gericht um seine Kinder vor dem schrecklichen Anblick eines Kruzifix zu bewahren. Die heimische Bau- und Verwertungsbetriebe reiben sich bereits die Hände denn in absehbarer Zeit müssen alle Kirchen, Kapellen, Gipfelkreuze, Grabkreuze und sonstigen Symbole, die auch nur im Geringsten darauf aufmerksam machen, dass der katholische Glauben im Land vorherrschend ist, vernichtet werden. Was mit dem Verbot von Kreuzen in italienischen Schulen begonnen hat wird sich bis in unsere Heimat durchziehen und dafür sorgen, dass sich niemand mehr belästigt fühlt, wenn er etwas betrachten "muss" was ihm/ihr zuwieder ist. Dass religiöse Symbole sowie der Glauben in unserem Kulturkreis eine nicht unbedeutende Rolle spielen und seit hunderten von Jahren für den größten Teil der Bevölkerung zum täglichen Leben gehören ist dabei nicht von Bedeutung, denn schließlich muss man in Zeiten eines vereinten Europa politisch korrekt sein und da gibt es keinen Platz für bedeutungslose Lächerlichkeiten wie kulturelle Identität oder Religion. Freidenker, Agnostiker und Atheisten sind derart frei in ihrem Köpfen, dass es einem Katholiken wohl kaum möglich ist ihnen zu folgen und unter diesen Voraussetzungen ist wohl auch das EUGH-Urteil zu sehen. Bald schon wird an Kindergärten, Volks- und Hauptschulen das nicht-katholische Auge keine Beleidigung mehr ertragen müssen und Tirol/Zillertal/Fügen wird endlich dort ankommen wo Europa hin will – zu einer wertefreien Gesellschaft................."religion ist not a laughing mater"........"babel".....
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"babel"
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15:29:00
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Montag, 2. November 2009
Schon bald Geschichte sein....
.....könnte die Ski-Übungswiese (auch Blutwiese genannt) unterhalb der Spieljochbahn. Jenem Ort wo jahrzehntelang tausende von Deutschen und Holländern und auch Einheimische das erste mal auf Ski standen könnte schon in der kommenden Wintersaison die Schließung drohen. Wie der "szeneblog"-Redaktion aus informellen Kreisen zu Ohren gekommen ist gab es kürzlich ein Treffen bei dem die Grundeigentümer ihren Anteil am Umsatz der Skiwiese forderten, denn die bisherigen vertraglichen Bedingungen seien nicht mehr zeitgemäß. Der neue GF der Spieljochbahn, Bgm. Walter Höllwarth, kämpft um den Erhalt der Skiwiese und plant Investitionen um selbige für Kinder und Anfänger im Allgemeinen attraktiver zu gestalten. Die alten Gerätschaften haben offenbar ausgedient und auch der Lift aus dem Jahre 200 v. Chr. hat seine beste Zeit längst hinter sich. Angesichtes der geplanten Investitionen verlangen nun die Grundeigentümer ihren gerechten Anteil und wollen sich, so einer der Besitzer, nicht mit ein paar Euro abspeisen lassen. Bei Bgm. Höllwarth stoßen diese Forderungen freilich auf wenig Freude und so ist es durchaus möglich, dass sich die Skischulen schon bald eine andere Übungswiese suchen müssen. Selbst ein einziger Grundbesitzer könnte das Fass zum überlaufen bringen, wenn er sich dazu entscheidet seine Forderungen durchzusetzen und niemanden mehr mit Skiern über seinen Grund und Boden fahren zu lassen. Die Existenz der legendären Blutwiese ist also in Gefahr und es wird interessant sein zu sehen wie es weitergeht. Bgm. Höllwarth ist als neuer GF gefordert, denn Verhandlungen mit Grundbesitzern sind, wie man in Fügen aus Erfahrung weiß, nie ein Honiglecken........."Honsa Loisal lässt grüßen"......"babel"....
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"babel"
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16:09:00
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Montag, 19. Oktober 2009
Aus gegebenem Anlass....
.....gibt die "szeneblog"-Redaktion einen Denkanstoss zum jüngsten Vorfall beim HAK-Ball in Jenbach,s welcher von Polizei und Bürgermeister aufgrund einer "Massenschlägerei" aufgelöst werden musste: Schülerbälle im Land Tirol sind bereits seit Jahren zu Veranstaltungen geworden, welche die Bezeichnung Ball nicht mehr verdienen. Gewalteskapaden, billiger Alkohol, miserable Locations, peinliche Mitternachtseinlagen und schlussendlich finanzielle Defizite sind schon seit langem die Vorzeichen unter denen Maturabälle heute stattfinden. Die Veranstaltungsauflagen für die Ballkomitees sind enorm und Theorie und Praxis klaffen in diesem Zusammenhang weit auseinander. Veranstaltungszentren wie das VZ Jenbach (nebenbei gesagt einer der hässlichsten Veranstaltungsorte im Land) platzen bei Maturabällen aus allen Nähten und beim Eingang herrscht die Devise "Nur herrein solange es nicht der Teufel persönlich ist" denn die Kassa soll ja schließlich klingeln. Durch die légère Einlasspolitik darf auch jeder auf den Ball – vom Skaterboy mit der "Schnellscheißerhose" bis zur Gruftiebraut mit blutarmem Äußeren und Nieten Fetisch. Eltern, die aufgrund familiärer Zwänge auf den Ball gehen müssen, bleiben meist bis nach der Mitternachtseinlage und "verzupfen" sich dann aus Gründen die offensichtlich sind. Ein gemütliches an der Bar stehen und ein Bier trinken spielt sich bei Veranstaltungen dieser Art schon lange nicht mehr und nur weil fast jeder sich einmal im Anzug/Ballkleid präsentiert heißt das noch lange nicht, dass auch seine/ihre Manieren mit dem noblen Gewand akkordiert sind. Um es auf den Punkt zu bringen: Die meisten Maturabälle im Land sind einfach nur noch peinlich und wenn dann auch noch Polizei und Bürgermeister aufmarschieren müssen um das Ganze aufzulösen, wird`s wirklich ein unvergesslicher Abend für Maturanten, Lehrer und Eltern. Niemand kann von angehenden Maturanten verlangen einen perfekt durchgeplanten und fehlerlosen Abend durchzuplanen aber man kann zumindest versuchen einen gewissen Standard anzusetzen der bei der Kleidung beginnt und beim Sicherheitspersonal aufhört. Dass sieben Securities nicht mit über 1000 Leuten fertig werden sagt einem der Hausverstand und wer stänkert gehört aus den Räumlichkeiten, möglichst unsanft, entfernt. Ein Maturaball sollte kein klassischer Massenauflauf mit Dorffestcharakter sein, sondern ein eleganter bzw. gediegener Abend bei dem der Abschluss eines Lebensabschnittes gefeiert werden soll. Komatrinker mit Rucksäcken voll Vodkaflaschen, die sich vor dem Ball zB in der Zillertalbahn bereits die Kante geben um dann noch ein wenig "abzufeiern" haben auf einem Ball nichts verloren - auch wenn sie das Geld für die Karte bezahlt haben............"this is all your fault"........."babel"........
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"babel"
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17:01:00
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Montag, 28. September 2009
Wieder aufheizen....
......wird sich die Diskussion rund um die Verkehrssituation auf der Zillertaler Bundesstraße, sobald die Skigebiete ihre Pforten öffnen. Das Bild der Blechlawine vom Tunnel in Strass bis hinein nach Mayrhofen gehört bereits zum gewohnten Bild für die einheimische Bevölkerung und wer glaubt das Ende der Fahnenstange in Sachen Verkehrsbelastung sei erreicht, der wird in Zukunft noch dunstblaues Wunder erleben. Die Gemeinde Fügen ist eine jener Kommunen welche die volle Packung der Verkehrsbelastung bekommt und wer sich an einem schönen Wochenende im Winter auf die Bundesstraße traut braucht entweder verdammt gute Nerven oder sollte es sich überlegen in einen Hubschrauber zu investieren. Die tausenden Touristen, welche logischerweise auch Geld für die Region bringen, reisen im seltensten Fall per Bahn an und sind somit der Hauptverursacher der Verkehrslawine. Die Trassenlegung der Bundesstraße, welche ursprünglich nicht direkt an Fügen vorbeigeführt hätte, erfolgte auf drängen der damaligen Fügener Gemeindepolitiker so wie sie sich heute darstellt. Diverse Geschäftsleute hatten damals wie auch heute Angst um ihre Existenz und wehren sich mit Zähnen und Klauen gegen eine Verlegung der Straße in Richtung Osten. Diese alte Variante wurde lange nicht mehr diskutiert, denn mittlerweile scheint man sich mit der grenzwertigen und für manche Bevölkerungsteile extrem belastenden Situation abgefunden und resigniert zu haben. Man konnte förmlich zusehen wie stark der Verkehr in den letzten Jahren zugenommen hat aber der Tourismus ist die heilige (Geld-) Kuh und somit ist die Toleranzgrenze bei der Politik auch ein wenig höher. Für die Zukunft wird man sich die Frage stellen müssen ob es in dieser Tonart weitergehen kann, denn die Belastbarkeitsgrenze in verkehrs- sowie umwelttechnischer Sicht ist definitiv erreicht. Der Tourismus bzw. die Seilbahnwirtschaft hat nicht nur das Zillertal sondern auch das Land Tirol fest in der Hand aber es regt sich immer mehr Widerstand gegen den Ausverkauf der Natur, denn langfristig, ist diese Situation nicht zumutbar für die Bevölkerung im Zillertal und im Speziellen in Fügen. Der allgegenwärtige "Brotneid" erstickt jedoch jede Diskussion über Verkehrslösungen im Keim, denn das Interesse die Verkehrslawine in geordnetere Bahnen zu leiten ist mehr als begrenzt. Auch die Zillertalbahn bzw. die öffentlichen Verkehrsmittel sind keine Alternative für den Gast und so werden auch die nächsten Generationen mit dem Problem zu kämpfen haben.
Radikale Zukunftsvision: "Zillertal im Jahr 2050: Radikale Einheimischengruppierungen mit terroristischem Einschlag blockieren die Eingänge zum Zillertal mit Waffengewalt. Sie verlangen von jedem Autofahrer eine absurd hohe Mautsumme sodass dieser direkt dazu gezwungen wird auf alternative Transportmittel umzusteigen. Die Touristiker setzen sich zur Wehr doch immer wieder werden sich durch die Guerilla-Taktik der Separatisten unter Druck gesetzt und müssen nachgeben. Die wehrhafte Gruppe mit dem Namen "Zillertal Environmental Radicals" (kurz "ZER") ist enorm gut vernetzt und hat auch Sympathisanten bei der örtlichen Polizei, was dazu führt, dass man der Gruppe kaum habhaft werden kann. Durch ihr radikales Vorgehen im Sinne der nachfolgenden Generationen gewinnen die "ZER" immer mehr Anhänger speziell unter den jungen Menschen. Es entwickelt sich eine Bewegung die nicht mehr aufzuhalten ist............."utopisch – wer weiß????".........."babel"
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"babel"
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17:08:00
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Montag, 21. September 2009
Es war einmal in einer.....
.....Gemeinde im vorderen Zillertal, dass zwei verirrte Wanderer Halt machten um sich nach dem rechten Weg zu erkundigen. Sogleich trafen sie auf "Josef Baron von Münchhausen", stolzer Besitzer einer Schuhfabrik, der jedoch dafür bekannt war sich hin und wieder mit Touristen und Einheimischen ein Scherzlein zu erlauben und so schickte er sie in die falsche Richtung. Nach einem kurze Fußmarsch trafen sie auf "Bruno den Braungebrannten", der nicht lange zögerte und die beiden Männer in seine Schenke einlud wo bereits "Adi die Reblaus" auf sie wartete und ihnen, bei einigen Glaserln Wein, die Zusammenhänge in der Gemeinde erklärte. Leicht beschwingt vom Rebensaft machten sie sich auf und kamen am Haus von "Werner dem Weis(ß)en" vorbei, der gerade mit "Franz dem Bauernkönig" und dessen Bruder "Alois dem Hünenhhaften" ein Streitgespräch über Grundgeschäfte und den Bauernstand allgemein führte. Die müden Wanderer wurden eingeladen sich dazuzusetzen und es dauerte nicht lange und "Walter mit dem wallenden Haar" und sein gefährte "Rudolf der Belesene" kamen des Weges. Auch sie folgten der Einladung des Werner und die illustre Runde wurde immer größer. Die deutsche Wanderer hatten auf einmal gar kein Interesse mehr weiterzuziehen und zeigten sich schwer fasziniert von den Geschichten und Sagen der Einheimischen. "Egon der Schützenmeister" kam ebenfalls hinzu und wusste so manche wahrheitsgetreue Geschichte aus dem Leben eines Jägers zu erzählen, sodass die Deutschen wie gefesselt waren. Der Alkohol floss in Strömen und man entschied sich gemeinsam weiterzuziehen zu "Klaus dem Kellermeister", der bekannt dafür ist immer einen edlen Tropfen sowie einen lockeren Spruch auf Lager zu haben. Nachdem der Boden so mancher Flasche erreicht war kam die lustige Runde erst so richtig in Fahrt und man rief den Kutscher "Herbert den Weitgereisten", welcher sofort mit seinem Gespann herbeieilte. Auf dem Weg bergauf machte man Halt bei "Hermann dem Trickreichen" welcher sich nicht zweimal bitten ließ, seine Türen zu später Stunde noch einmal aufzusperren. Die deutschen Wanderer wussten zwischenzeitlich nicht mehr wie ihnen geschah und an die nächste Station bei "Friedrich dem Münzreichen" konnten sie sich am nächsten Tag kaum noch erinnern. Gegen 04:00 Früh endete das gesellige Beisammensein im Gastbetrieb von "Marianne der Sangeskundigen" und "Gottfried dem Einflussreichen" und man bot den Wanderern an zum Sondertarif im Gastbetrieb zu übernachten. Am nächsten Tag erwachten sie ziemlich "prellig" und wanderten weiter auf die Alm zu "Dada der Wortgewaltigen", welche bereits zahlreiche Gäste zu bewirten hatte. Die Wandersmänner riefen sich die letzte Nacht nochmals in Erinnerung und kamen zu dem Schluss, dass man wohl ein Zillertaler sein muss um die Menschen hier zu verstehen............"fairy tale gone bad? – no!!"........."babel".......
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"babel"
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14:24:00
Montag, 14. September 2009
Sehr kreativ betätigt.....
.....hat sich vor kurzem ein "szeneblog"-Leser im Zusammenhang mit dem Thema Spieljochbahn - hier das Ergebnis:
Ein Seilbahnmärchen
oder
Warum gibt eine Kuh, die man nicht füttert, keine Milch mehr ?
Es war einmal (so müssen Märchen anfangen) ein mehr oder weniger ruhiges Dorf im vorderen Zillertal. Es war etwas größer als die rundum gelegenen, und darauf konnte man sich schon etwas einbilden, man war was. Damals waren die Jahreszeiten noch Jahreszeiten. Für junge Leser, die es nicht mehr erlebt haben, es waren vier – Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Heute sind es nur noch drei – Sommersaison, Wintersaison, tote (umsatzlose) Zeit. Die Zillertalbahn fuhr noch mit Dampf und die Leute lebten wesentlich ruhiger als heute.
Der Sommertourismus florierte in diesen Zeiten, die Beherbergungsbetriebe erhöhten die Unterbringungsmöglichkeiten für Sommerfrischler und bemerkten auf einmal ganz erschrocken, dass die Betten im Winter ungenutzt, das heißt kein Geld bringend, herum standen. Auch dem Dorfkaiser gefiel das gar nicht. Gemeinsam mit dem Kaiser der Nachbargemeinde, die nur aus verstreut liegenden Bauernhöfen am Berg bestand, überlegte er, wie man aus dem Schnee, den es damals noch reichlich und gratis gab, Geld machen könnte. Es gab ja schon ein klitzekleines Schigebiet am hintersten Ende des Finsinggrundes, das aber nur auf einem besseren Karrenweg, meistens schwierig, manchmal wegen Lawinengefahr gar nicht, zu erreichen war.
Die beiden Kaiser beschlossen in ihrer Großherzigkeit den Wintersport zu fördern und etwas zur Verbesserung der Lage zu tun, um ihren Untertanen auch im Winter die Möglichkeit zum Broterwerb zu geben. Natürlich konnten sie nicht vermeiden, dass sich dadurch die eigenen Schatzkammern besorgniserregend füllen würden, sie waren zufällig Miteigentümer der Liftanlagen in Hochfügen. Sie spuckten in die Hände, wenn Kaiser so etwas tun, krempelten die Ärmel auf, wenn Kaiser so etwas tun, und auf einmal gab es eine Straße und Strom und neue Lifte und neue Hotels. Natürlich gab es das alles nicht umsonst, aber der Oberkaiser in Innsbruck spendierte den einen oder anderen Schilling, die Gemeindekassen wurden gemolken bis sie nicht mehr klimperten, und bei so regem Geldverkehr konnte es auch geschehen, dass eventuell Geld, das im Dorf gebraucht worden wäre, im Finsinggrund verschwand. Aber der Zweck heiligt die Mittel, der Erfolg ließ nicht auf sich warten. Auf einmal war man ein Schiort, nicht so bekannt wie Kitzbühel oder St. Anton, und neidig schaute man ins obere Zillertal, denn die Mayrhofner hatten auch nicht geschlafen.
Die Kaiser hätten sich also in aller Ruhe zurücklehnen, die Früchte ihrer guten Taten und den Dank der Untertanen genießen können. Wenn, ja wenn, da nicht dieses aufmüpfige schifahrende Gästevolk gewesen wäre. Hochfügen ist ja wunderschön, aber warum kann man in Fügen nicht schifahren. Eigentlich passte das den Kaisern gar nicht, jetzt hatten sie eine sprudelnde Geldquelle, die sich selbst zudrehen sollten. Wenn in Fügen die Möglichkeit zum Schifahren besteht, fahren weniger Leute nach Hochfügen, wer tut sich schon täglich eine Stunde Autofahrt an, wenn es auch ohne geht.
Die Kaiser waren nicht umsonst Kaiser, sie hielten bei gutem Essen und Trinken einige Beratungen ab und voller Stolz präsentierten sie der unterwürfigen Bevölkerung das Ergebnis. Wenn es der Wille des Volkes und der Gäste ist, errichten wir ein Schigebiet in Fügen. Weil aber wegen der vielen Investitionen für Hochfügen die Kassen angeblich leer waren, muss jeder seinen Beitrag leisten, dafür gehört Ihm dann ein kleines Stück vom neuen Schigebiet, aber nur ein kleines, denn regieren und kommandieren wollten die Kaiser, weil sie das besonders gut konnten.
Jetzt hätte das Märchen wirklich eines werden können, denn die Händler, Handwerker, Wirte und sogar Arbeiter und Angestellte öffneten Ihre Sparstrümpfe, ein Mann mit Visionen und Weitblick wurde zum Verwalter bestellt und fast über Nacht war das Schigebiet am Spieljoch fertig. Eine Gondelbahn mit der Talstation am Ortsrand von Fügen beförderte die Gäste auf den Berg, wo wunderbare Pisten mit dazugehörigen Liften die Gäste begeisterten. Begeistert und stolz waren auch die vielen Fügener, die jetzt zwar keinen Sparstrumpf, dafür aber die Aussicht auf eine halbwegs gesicherte Zukunft hatten.
Schon nach kurzer Zeit kamen so viele Gäste, dass der Verwalter den Kaisern vorschlug, das Gebiet auszubauen. Das passte den beiden Kaisern aber gar nicht. Sie sahen, dass der Verwalter viel zu gut arbeitete. Wenn sie ihn weiter machen ließen, würde gar Hochfügen darunter zu leiden haben. Einen Mann mit so viel Tatkraft konnten auch die Kaiser nicht bremsen. Darum wurde er aus dem Dorf verwiesen. Leider, oder Gott sei Dank, wurde er deswegen nicht schwermütig. Er schaute sich in der Nähe um, fand einen geeigneten Berg und errichtete sein eigenes Schigebiet, in dem er und seine Familie sich von keinem Kaiser dreinreden oder bremsen lassen müssen. Aber das ist ein eigenes Märchen, sogar ein echtes, mit einem glücklichen Ende.
Die Kaiser freuten sich, jetzt konnten sie wieder schalten und walten, wie sie wollten. Das taten sie auch, indem sie nichts taten. Solange viele Menschen auf dem Spieljoch herumwedelten, brauchte auch keiner was tun. Alle waren zufrieden. Die Kaiser verzichteten auf neue Lifte, dafür investierten sie weiter kräftig in Hochfügen. Die Seilbahnen und Lifte in Fügen wurden immer älter, die in anderen Schigebieten komfortverwöhnten Schifahrer immer weniger. Normalerweise versucht ein Liftbetreiber den Besucherschwund zu analysieren und reagiert entsprechend. Warum immer mehr Leute den Schiberg Spieljoch mieden, war offensichtlich, die Reaktionen der Kaiser überraschend und mehr als dürftig. Sie planten und projektierten, planten und projektierten, planten und projektierten. So entstand das Märchen vom neuen Lift am Spieljoch, das nun schon jahrelang weitergeschrieben wird, manchmal überraschend und spannend, aber durch die ständigen Wiederholungen eher langweilig.
Mittlerweile regieren die Nachfolger der alten Kaiser und setzen diese Tradition ungeniert fort. Immer wieder verkünden sie den Bau neuer Abfahrten, neuer Lifte - das Spieljoch soll wieder werden was es schon einmal war, ein Wintermärchen und Schiparadies. Sogar über Zusammenschlüsse mit anderen Schigebieten wird laut nachgedacht, es wird geplant und projektiert, geplant und projektiert. Währenddessen bauen die Schigebiete rundum munter um und aus, bieten ihren Gästen zeitgemäßen Komfort und Service und freuen sich über immer noch steigende Gästezahlen. Die Spieljocher schwimmen auf der Retrowelle und vertrauen auf das Nostalgiebedürfnis der Stammgäste. Wie lange werden diese Gäste mit der mit Abstand ältesten Umlaufbahn Österreichs den Berg hinaufrumpeln und hoffen, dass irgendwann eines der immer wieder präsentierten Projekte realisiert wird. Bestimmt nicht bis zu dem Jahr, in dem Ostern und Weihnachten am selben Tag sind.
Denn lange vorher ist wahrscheinlich das Ende des Seilbahnmärchens da, einer Geschichte mit einem bösen Ende. Die Kaiser können aber wie in jedem echten Märchen weiter planen und projektieren bis ans Ende ihrer Funktionsperiode, oder wie heißt es so schön in anderen Märchen : wenn sie nicht gestorben sind, planen und projektieren sie noch heute...."ghostwriter"....
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"babel"
um
16:33:00
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Montag, 7. September 2009
Wirklich gelungen.....
......war das Herbstfest mit der Bayrischen Band "Blechblosn", welches vergangenes Wochenende in der Fügener Festhalle veranstaltet wurde. Veranstalter Mike "Rosso Mike" Kobliha hat es mit Hilfe von taktisch klugem Werbeeinsatz, gezielter Mundpropaganda und breit gestreuter Information geschafft das Fest bekannt zu machen und die Bevölkerung dazu zu bewegen sich in dieTracht/das Dirndl zu hauen und in die Festhalle zu kommen. Natürlich spielt die Band "Blechblosn" zu Recht (allgemein bekannt vom Gauderfest) ein nicht unwesentliche Rolle wenn es darum einen bestimmten Publikumskreis anzulocken aber genau dies dürfte die Absicht des Veranstalters gewesen sein. Beim Blick durch die prall gefüllten Sitzreihen der Festhalle konnte man klar erkennen dass die durchschnittlich 13 bis 15-jährige Komasäuferfratktion kaum anwesend war wozu sicherlich auch die Preisgestaltung und der Security-Service ihren Teil beitrugen. Eine besonders erfreuliche Tendenz beim Herbstfest in Fügen war das klare Bekenntnis der Jugend zu Tracht/Lederhose bzw. Dirndl. Nachdem der alpenländisch/rustikale Bekleidungsstil in den letzen Jahren immer mehr salonfähig geworden ist, wagen sich selbst tendenzielle Vaterlandsverleugner auf das rutschige Society-Parkett und kommen in der Krachledernen zum Herbstfest um bei Blasmusik und Bier zu feiern. Freilich spielt die Damenwelt in dieser Hinsicht in einer eigenen Liga, denn was man beim diesjährigen Herbstfest so alles zu sehen bekam, dürfte selbst beim "letzen Eunuchen" (dieser Begriff ist nicht näher zu definieren und kein persönlicher Angriff auf männliche Personen mit hochfrequenter Stimme) für biologisch bedingte Nervosität gesorgt haben (Bilder unter www.better2gether.net). Die Band aus dem benachbarten Bayern weiß das Publikum mitzureißen und der Bierkonsum stieg in schwindelerregende Höhen. Zeitweilige "Glasl"-engpässe hintere dem Tresen steckte das zu bemitleidende Schankpersonal locker weg und auch der Umsatz dürfte in diesem Jahr um ein paar satte Prozent höher sein als im letzen Jahr. Das Herbstfest in Fügen hat das Potenzial sich zum absoluten Knaller zu entwickeln, denn mit der richtigen Mischung, einer vernünftigen Preispolitik sowie einer tadellosen Organisation lässt sich auch für die Zukunft planen. Die Lederhosen-Romantik scheint jedenfalls wieder stark im Kommen zu sein und mit ihr die Tendenz zum zünftigen Beisammensein................."oas, zwoa, gsuffa!!!"........."babel"...........
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"babel"
um
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